Brand - Proklamation: Amtsantritt mit Gruß aus Köln

Proklamation: Amtsantritt mit Gruß aus Köln

Von: Silvia Möller
Letzte Aktualisierung:
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Fein herausgeputzte Narrenherscher: Bürgerprinz Ralf IV. und die Kindertollitäten Julia II. und Leon II. feierten in Brand. Foto: Martin Ratajczak

Brand. Gerührt steht Ralf Hamacher auf der Bühne im Festzelt des Gewerbeparks Brand. Wenige Augenblicke vor seiner offiziellen Proklamation bekommt er von seinem Hofstaat eine große Überraschung: Unerwartet ertönt die Hymne des 1. FC Köln „Mer stonn zo dir“ durch den Saal, und gleich zwei Ziegen im Hennes-Outfit erklimmen die Bühne.

Mit einer solchen Showeinlage hat der Brander Karnevalsprinz der kommenden Session nicht gerechnet und ist sprachlos – doch mit der Hymne seines Lieblingsvereins im Ohr meistert er die Proklamation und macht mit seinem Programm Lust auf mehr.

Doch bevor es zu diesem Höhepunkt des Abends kommt, stellt das Komitee Brander Prinz von 1994 ein unterhaltsames Programm für die Gäste der Prinzenproklamation am Samstag auf die Beine. Moderator Joachim Meier ist froh, ein voll besetztes Zelt begrüßen zu können – trotz des Glatteises auf den Straßen. Gekonnt führt er durch den Abend. „Wir alle – wir sind Brand“, erklärt er und ist stolz auf die gute Organisation des Abends, die das Komitee gemeinsam mit der Prinzengarde Brander Stiere 1928 meistert.

Musikalisch bringt Programmgestalter Marco Wagner gleich zwei gute Acts auf die Bühne gebracht. Die Band „Kölsche Adler“ bietet „einen großartigen musikalischen Auftakt“, wie Meier berechtigt feststellt. Mit einem guten Mix aus bekannten Songs und moderner Interpretation bringen sie das Publikum in Stimmung. „Schön, dass ihr schon so wach seid“, freut sich auch Sänger Timo Tiggeler über den Applaus und den stimmgewaltigen Einsatz des Publikums.

Darüber kann sich auch die „Kölsch Fraktion“ freuen. Ihr Auftritt bringt die Reihen zum Schunkeln – mit Liedern, deren Darbietung an einen Höhner-Auftritt erinnert. Kein Wunder – waren Peter Horn und F. M. Willizil doch langjährige Mitglieder der Kölner Kult-Band.

Neben der Musik wird auch viel getanzt auf der Bühne des Festzeltes. Die „Stierchen“, das Ballett der Prinzengarde, eröffnen das Programm im Glitzeroutfit, das Ballett der Ersten Großen Brander KG liefert zu Queens „It’s a kind of magic“ einen wirklich zauberhaften Showtanz ab, und sowohl das Jugendtanzmariechen Celina Federschmidt als auch die Tanzmarie Charlotte Terkatz beeindrucken mit Akrobatik und Rhythmusgefühl. Die „Alten Kameraden“ bringen mit ihrer Choreografie besonders die Damen im Saal zum Jubeln – so sehr, dass sie gleich ein zweites Mal tanzen müssen.

Dabei ist auch der Prinz der vergangenen Session Ralf III., der sich noch einmal für seine Zeit im Karneval bedankt: „Es war für mich eine unwahrscheinlich schöne Zeit!“ Doch am Ende des Abends muss er das Zepter an Ralf Hamacher abgeben.

Dieser bekommt dazu noch seinen offiziellen Hut und Orden von Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns verliehen, genauso wie den Orden des Kinderprinzenpaars Leon II. und Julia II., die zwei ihrer Lieder schon wie die Großen vortrugen.

Dann ist es gegen 23 Uhr soweit: Der neue Brander Karnevalsprinz tritt sein Amt an. „Das Herz des Karnevals liegt in der Musik“, stellt Moderator Meier fest. Gut, dass Prinz Ralf IV. schon sein ganzes Leben lang von Musik begeistert ist und mit seinen Liedern das Publikum zum Jubeln bringt.

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