Aachen - Projektgruppe „Thermalquellen Aachen“ stellt neue Info-Station vor

Projektgruppe „Thermalquellen Aachen“ stellt neue Info-Station vor

Von: Tyrone Schwark
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Haben die Infotafel Thermalwasser in Betrieb genommen: von links Björn Jansen, Heike Schütz, Ulrich Lieser und Ricarda Quest von der Bürgerstiftung Lebensraum. Foto: Harald Krömer

Aachen. Die Carolus Thermen Bad Aachen sind um eine Attraktion reicher: Ein interaktives Info-Terminal schmückt ab sofort die Eingangshalle der Therme. Die neue Info-Station sieht nicht nur gut aus, in ihr steckt viel Wissenswertes, das es zu entdecken gilt.

Seit 2007 macht sich die Projektgruppe „Thermalquellen Aachen“  der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen zur Aufgabe, das Wissen über Aachens größten natürlichen Schatz aufzuarbeiten und erlebbar zu machen. Ihr neustes Projekt kombiniert Elemente einer umfangreichen Dokumentation mit einer modernen Darstellungsform.

Per Touchscreen können sich Interessenten beispielsweise über die Entstehung des Aachener Thermalwassers oder dessen Nutzungsgeschichte informieren. Als kleines Highlight, neben den aufbereiteten Informationen, können Besucher verschiedene Postkartenmotive mit einem persönlichen Gruß versehen und per E-Mail verschicken.

Der Info-Stand baut auf einer vor drei Jahren erstellten Präsentation über die Rosenquelle im Burtscheider Kurpark auf und wurde um Informationen über die weiteren Quellen in der Innenstadt erweitert. „Wir sind sehr stolz darauf, eine so moderne und vielfältige Informationsquelle zu diesem wichtigen Schatz der Stadt Aachen anbieten zu können“, freut sich Björn Jansen, Geschäftsführer der Kur- und Badegesellschaft, über das neue Terminal.

Für Jansen ist es wichtig, dass die neue Thermalwasserstation nicht nur als zusätzlicher Service für die Gäste des Bads angesehen wird: „Der Standpunkt wurde nicht zufällig in unserem Foyer ausgewählt. Der Bereich, für den man Eintritt bezahlen muss, beginnt erst weiter hinten. Jeder Interessierte kann reinkommen und diese Station nutzen.“

Außerdem lädt der Geschäftsführer alle Schulen der Region zu einer Besichtigung ein. „Hier können die Schüler und Schülerinnen einen wichtigen Baustein der Aachener Geschichte ansehen. Schließlich wäre die über 2000 Jahre alte Geschichte der Stadt ohne das Thermalwasser eine völlig andere“, betont Jansen. Gleichzeitig wäre er bereit für Schulprojekte eine exklusive Führung durch die Technikräume der Carolus-Thermen anzubieten.

Obwohl die Nutzungsmöglichkeiten des Thermalwassers über die Jahrhunderte immer weiter verfeinert wurden, gibt es weitere Vorteile der Quellen, die noch nicht genutzt werden. Bis heute fließt der Großteil der Wärme einfach in den Abfluss. „Wir sind gerade dabei, das Potenzial der Wärmeenergie des Wassers zu erforschen. Unter anderem zeigt uns eine, von uns im Auftrag gegebene wissenschaftliche Arbeit, dass wir in der Hinsicht viel mehr in Aachen ausschöpfen könnten. Aber uns ist das Potenzial bekannt: Wir halten beispielsweise im Winter unseren Außenbereich fast ausschließlich mit Hilfe der Wärme von Thermalwasser frostfrei“, erklärt Jansen.

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