Aachen - Projekt „Helle Köpfe“: So rechnete also Pythagoras

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Projekt „Helle Köpfe“: So rechnete also Pythagoras

Von: Sarah Schach
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Zu Ende gerechnet: Die Teilnehmer, Betreuer und Unterstützer des Projektes „Helle Köpfe“ haben neue Seiten der Mathematik gesehen und vermittelt. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. An der RWTH Aachen werden Grundschulkinder der 4. Klasse im Projekt „Helle Köpfe“ außerschulisch gefördert. In kleinen Gruppen treffen sich die Kinder und denken über mathematische und logische Probleme nach, bei denen das Rechnen selbst teilweise sogar in den Hintergrund rückt.

Den Kindern wird gezeigt, dass Mathematik noch viel mehr als Rechnen beinhaltet. Johanna Heitzer, Professorin im Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der Mathematik, konzipiert die Kurse und führt sie durch. Sie arbeitet mit den Kindern an mathematischen Ideen und Zusammenhängen, die im schulischen Lehrplan nicht oder kaum vorgesehen sind.

Jetzt fand die Abschlussveranstaltung des aktuellen Kurses statt. Johanna Heitzer und die Kinder ließen den Kurs Revue passieren sowie Eltern und andere Interessierte an dem Erlebten teilhaben. Zu den Themen gehörten unter anderem Zahlen und Muster, Rechnen mit Unbekannten, Logisches Denken, Figuren in Ebene und Raum, Zufälle, Knoten, Wege und mehr. Dabei lernten die Kinder auch Ideen berühmter Mathematiker, wie Archimedes, Pythagoras, François Viete und David Hilbert kennen. Laut Heitzer geht es vor allem darum, Probleme zu verstehen, Lösungen zu entwickeln, Freude am Entdecken neuer Sachverhalte zu haben, das Prinzip von Ursache und Wirkung zu verstehen und logische Widersprüche zu identifizieren. Wer an den Kursen teilnehmen darf, entscheiden die Schulen selbst.

Projekt besteht seit 2003

Bisher gibt es weit mehr Interessierte als tatsächlich teilnehmen können. Das Projekt besteht bereits seit 2003 und begleitet seitdem Grundschüler mit Begeisterung für Mathematik und Entdeckerfreude. Es wurde im Rahmen des „Aachener Modells“ von der Bürgerstiftung der Sparkasse ins Leben gerufen, welche sich um die Förderung hochbegabter und besonders begabter Kinder bemüht. Dank ihrer finanziellen Unterstützung sowie dem Engagement der Lehrstühle der RWTH und der Grundschullehrer, wurde das Projekt möglich gemacht.

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