Aachen - Projekt des Kirchenkreises Aachen für Kinder und Jugendliche

Projekt des Kirchenkreises Aachen für Kinder und Jugendliche

Von: Rauke Xenia Bornefeld
Letzte Aktualisierung:
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„Sichtbar“: (v.l.) Lena Braun-Rottländer, Isabel Steinert, Dorothea Schui freuen sich auf Besucher. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Sichtbar werden – für sich selbst, für andere, vor allem für andere Altersgenossen. Das war der Wunsch vieler Kinder- und Jugendgruppen des Kirchenkreises Aachen. Die Beauftragten für die Kinder- und Jugendarbeit nahmen diesen Wunsch zum Anlass für ein in verschiedener Hinsicht breit angelegtes Kunstprojekt mit dem vielsagenden Titel „Sichtbar!?“.

„Die Kinder und Jugendlichen treffen sich regelmäßig in ihren Gruppen, kennen sich dort untereinander sehr gut. Aber sie sind mit keinen anderen Gruppen vernetzt“, erläuterte Isabel Steinert, eine der drei Projektleiterinnen und Jugendbeauftragte in der Aachener Friedenskirche. „Andere Gruppen kennenzulernen, war ein großer Wunsch.“ Dafür bräuchte es vielleicht noch kein Kunstprojekt.

Die Auseinandersetzung mit dem, was sie von sich zeigen oder auch für sich behalten wollen, hat aber ergeben: „Wir wollen gesehen werden – von der Gemeinde, von der Gesellschaft. Wir haben etwas zu sagen“, berichtete Gemeindepädagogin Lena Braun-Rottländer.

Dabei können alle mitmachen – nicht nur kirchliche Gruppen: Eine Vereinsmannschaft, ein Offener Treff, eine Ferienprojektgruppe. „Wer sich keiner Gruppe anschließen kann oder will, kann auch für sich eine Arbeit fertigen“, lädt die Herzogenrather Jugendreferentin Dorothea Schui sehr breit ein.

Auch bei der Kunstrichtung gibt es keine Einschränkungen. Viele basteln etwas – Lampen, Sinneskisten, Puzzle. Aus der Gemeinde Kornelimünster-Zweifall werden zum Beispiel auch Verse im Peotry-Slam-Format die Ausstellung bereichern. Und natürlich sollen sich Kinder und Jugendliche aus der ganzen Städteregion angesprochen fühlen.

Was die Teilnehmer zu sagen haben, wird vom 23. bis 25. Oktober bei einer Ausstellung im Gemeindezentrum Arche sichtbar werden (siehe Info-Kasten). Hier gibt es dann auch die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen. Anschließend sollen die Exponate auf Reisen durch die Städteregion gehen.

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