Preuswald: Bad soll im März wieder öffnen

Von: sh
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Soll im März wieder öffnen: Stadt, Deutsche Annington und Stadtsportbund haben sich auf eine Lösung für das Bad im Preuswald verständigt. Foto: Andreas Steindl
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Soll im März wieder öffnen: Stadt, Deutsche Annington und Stadtsportbund haben sich auf eine Lösung für das Bad im Preuswald verständigt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Wie Stadt, Deutsche Annington und der Stadtsportbund am Mittwochvormittag im Rathaus mitteilten, soll das Schwimmbad im Preuswald in Kürze wieder öffnen. Intensive Gespräche in den vergangenen Wochen hätten nun zu einer Lösung geführt.

Die Einigung in Sachen Bad soll nur der Anfang für eine Reihe von Investitionen in dem Wohnghebiet an der Grenze zu Belgien sein, wie die Beteiligten am Mittwoch betonten. Der Stadtsportbund mit der Bad und Sport GmbH will das 9 mal 18 kleine Schwimmbecken voraussichtlich ab dem 1. März als Betreiber wieder öffnen. Die Annington als Immobilieneigentümer übernimmt zunächst für ein Jahr die Heiz-, Strom und Wasserkosten für das Bad. Klaus Freiberg, Vorstandsmitglied der Annington, betont: „Dies ist ein Einsatz über das normale Maß hinaus.“ Stadtsportbund-Vorsitzender Björn Jansen dankte der Annington ausdrücklich, dass sie konstruktiv an einer Lösung mitgewirkt habe.

Dass die Deutsche Annington den laut eigener Aussage „sechsstelligen Betrag“ für den zunächst auf ein Jahr angelegten Probebetrieb übernehmen möchte, bezeichnet Freiberg als Signal für das Wohnquartier. Weitere Investitionen in die Sanierung und womöglich auch in die Schaffung von neuem Wohnraum seien in Planung. Dabei spielt das 85-Wohnparteien-Hochhaus an der Altenbergerstraße eine zentrale Rolle. Genaueres wollen Annington und Stadt bis zum Sommer 2014 präsentieren.

Bis vor kurzem hatte Oberbürgermeister Marcel Philipp der Deutschen Annington noch damit gedroht, gegen den Immobilienriesen zu klagen, falls es im Streit um den Erhalt des Schwimmbads im Preuswald keine Einigung gebe. „Die Klage ist vom Tisch“, sagte Philipp am Mittwoch. Der OB sprach im Zusammenhang mit der Schwimmbad-Lösung von „einem symbolischen Punkt, der zeige: Wir wollen im Preuswald etwas bewegen.“

Knapp 2000 Menschen leben in dem Viertel an der Lütticher Straße. Größter Wohneigentümer ist die Deutsche Annington, der gut 600 Wohnungen dort gehören. Seit Jahren wird immer wieder Kritik laut, der deutsche Marktführer im Bereich der Wohnimmobilien lasse die Siedlung verfallen.

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