Premiere für den „Sportpreis“: 48.000 Stimmen

Von: nk
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Sie haben es sich verdient: Die Stawag und der Stadtsportbund haben jetzt erstmals den „Sportpreis“ für besonderes Engagement in Vereinen vergeben. Der 1. Platz ging an den BTB Aachen, der zweite an den Rugby Club Aachen und der dritte an den Aachener Hockey-Club. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Sport bietet Lebensqualität und schafft positive Energie: Die Stawag verlieh jetzt zum ersten Mal den neu geschaffenen „Sportpreis“ zusammen mit dem Stadtsportbund Aachen. 32 Vereine und 53 Mannschaften aus 15 verschiedenen Sportarten nahmen teil.

Über den Vereinspreis wurde täglich auf einer Internetseite abgestimmt, wobei die ersten zehn Vereine nochmals in einem Finale so viele Stimmen wie möglich sammeln mussten. Die Gewinner der 15 Trikotsätze wurden über Facebook ermittelt. Dort konnte mit einer „Gefällt mir“-Angabe abgestimmt werden.

„Dass es wichtig ist, Sport zu treiben, wissen Sie alle hier nur zu gut. Besonders den Breitensport und die Begeisterung junger Menschen für gesunde Bewegung möchten wir fördern“, sagte Björn Jansen, Vorsitzender des Stadtsportbundes Aachen. Eine möglichst große Bandbreite der verschiedenen sportlichen Sparten war gewünscht. „So können die Vereine auch einmal zeigen, was es außer Fußball alles in unserer Stadt gibt“, betonte Jansen.

Bewerben und präsentieren konnten sich alle gemeinnützig anerkannten Sportvereine aus Aachen, Monschau und Simmerath. 48.000 Besucher haben die Wettbewerbsseite im Internet besucht, sich über die verschiedenen Vereine informiert und abgestimmt. Zu gewinnen gab es drei Geldpreise, einen Jurypreis und 15 Trikotsätze im Gesamtwert von 15.500 Euro.

Seit vielen Jahren unterstützt die Stawag in vielfältiger Weise den Sport in Aachen. „Dabei setzen wir nicht nur auf den Leistungssport, sondern engagieren uns besonders für den Breitensport“, erklärt Vorstand Dr. Christian Becker. So habe man beispielsweise in den vergangenen Jahren F-Jugendmannschaften mit Fußballtrikots ausgestattet. Dieses Jahr wurde das Engagement auf alle Sportarten ausgeweitet, weiterhin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit.

Der erste Preis im Wert von 3000 Euro ging an den BTB Aachen, der mit 20 Jugendmannschaften und über 250 Kindern einer der größten Handball-Vereine in der Region ist. Der Verein integriert behinderte Kinder und Jugendliche unter anderem durch Kooperationen mit dem Vinzenz-Heim Aachen und der Kita „Clara Fey“ sowie durch eine inklusive Sportgruppe.

Der Rugby Club Aachen belegte den zweiten Platz (2000 Euro). Das Preisgeld will der Verein für den Ausbau der Angebote im Nachwuchsbereich und die Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern nutzen. 1000 Euro bekam der Aachener Hockey-Club. Er belegte Platz drei und wird mit dem Preisgeld beispielsweise spezielle Tore für die Vier- bis Achtjährigen anschaffen, um den Nachwuchs besser fördern zu können.

Das außergewöhnliche Engagement von Schwarz-Rot Aachen hat die Jury zu einem Sonderpreis in Höhe von 2000 Euro veranlasst. Schwarz-Rot ist ein Traditionsverein mit 800 Mitgliedern, davon sind 300 unter 18 Jahre alt. Er hat seinen Sitz im Ostviertel hat sich sehr der Integration verschrieben. Mit dem Preisgeld will der Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien und auch weiterhin ausländische und sozial schwache Familien in den Sportbetrieb eingliedern.

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