Premiere des CSI Aachen in der Soers: „Besser geht‘s nicht“

Von: Helga Raue
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Einmal im Dressurstadion unterwegs sein: Wie hier Joanna Assenmacher auf Diamond d‘Argentine nutzen Springreiter aus 29 Nationen die Premiere des CSI Aachen, um in dem besonderen Ambiente – wenn Freitagmorgen auch vor leeren Rängen – zu starten. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Ein Blick auf die ersten Ergebnisse zeigt, das CSI Aachen ist in der Tat sehr international. Springreiter aus 29 Nationen sind der Einladung zum Premierenturnier gefolgt, auch weil das Ambiente und die Top-Bedingungen für Reiter und Pferde gelockt haben.

Freitagmorgen verirrten sich bei kühlen Temperaturen noch wenige Zuschauer ins Deutsch-Bank-Stadion in der Aachener Soers. „Mit 700 Zuschauern war das Feedback aber am ersten Tag bereits äußerst positiv, wir würden uns freuen, am Wochenende noch viele Öcher und pferdebegeisterte Besucher begrüßen zu dürfen“, sagen Virginia Mehlkopf und Gina Trojan, die das Turnier aus der Taufe hoben und organisieren. Für die Zuschauer ist der Eintritt übrigens frei.

380 Pferde aus 29 Nationen, 15 Springprüfungen und über 40.000 Preisgeld. Das sind die nackten Fakten des Turniers. Zusätzlich werden im „Großen Preis“ am Sonntag auch Weltranglistenpunkte vergeben. Und ein Blick auf die Ergebnislisten unterstreicht die Internationalität, denn bis Freitagnachmittag trugen sich nur ausländische Gäste in die Siegerliste ein, allen voran der Ägypter Abdel Said, der mit Excellent im der Tour der Jungen Pferde zwei Mal siegte und auf Imka Zweiter wurde. Der 26-Jährige aus Alexandria ist schon lange in den Niederlanden und aktuell im belgischen Zandhoven beheimatet.

Erste Siegerin im CSI war die Schwedin Sofia Westborg auf Salut D“Amour, die Britin Helen Tredwell auf Balouetta gewann das erste Springen am Freitag, in dem der Aachener Frederik Knorren auf Nightmare Platz 5 belegte. Ebenfalls fehlerfrei blieb Stephanie Kutsch (Dürwiß) auf Baloukina, die 13. wurde.

Knorren hatte in der Junge-Pferde-Tour mit Gregor zuvor Platz 8 vor Tobias Haugg (Hauset/Luxemburg) auf Chanel belegt. In der Medium-Tour triumphierte der auch vom CHIO bekannte Ire Darragh Kenny auf Catuso. Dessen Landsmann, Denis Lynch, Sieger im Großen Preis von Aachen 2009, zeigt sich begeistert von dem neuen CSI. „Ein fantastisch organisiertes Turnier, tolle Bedingungen, besser geht’s nicht.“

Samstag und Sonntag sollen die Springen gegen 8 Uhr starten. Genaue Infos dazu und aktuelle Starterlisten gibt es im Internet unter www.csiaachen.com.

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