Preisträger-Konzert: Junge Talente begeistern in Domsingschule

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Nach den Notenblättern kamen die Urkunden: Beim „jungen Konzertpodium“ konnten die großartigen Nachwuchsmusiker ihre Urkunden entgegennehmen. Unser Bild zeigt von links Noah Raszcyk, Nisrine Bourkia, Anna Lisha-Jung , Juliana Catriona Laenger, Adrian Kolewa, Ruben Fehr und Ferdinand Eppendorf. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Sieben junge Pianisten und Geiger zwischen sieben und zwölf Jahren, allesamt Preisträger des Wettbewerbes „Auswahlspiele“, haben einmal mehr ihr beachtliches Können und ihre Spielfreude unter Beweis gestellt.

Georg Kugler, Vorsitzender des DTKV, führte im Rahmen des „jungen Konzertpodiums“ des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV) durch das Programm.

Sicher und temperamentvoll

Der siebenjährige Adrian Kolewa aus Eschweiler spielte beim klangreichen Talentreigen in der Domsingschule sicher und temperamentvoll drei kleinere Stücke auf dem Flügel. Noah Raszczyk (9) aus Langerwehe wusste Beethovens berühmtes Albumblatt „Für Elise“ konzentriert und voller Ausdruck zu spielen. Bei den Geigern war Juliana Laenger aus Köln mit 9 Jahren die Jüngste. Mit Sätzen von Schubert und Wieniawsky zeigte sie eine für ihr Alter bemerkenswerte musikalische Reife. Ferdinand Eppendorf aus Köln (12) spielte den 1. Satz eines Violinkonzertes von Charles A. Bériot mit zauberhaftem Ton.

Das Fantaisie-Impromptu gehört zu den beliebten, gleichwohl sehr anspruchsvollen Klawierwerken von Chopin. Nisrine Bourkia aus Stolberg stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass auch eine Neunjährige dieses Stück nicht nur spielen, sondern plastisch gestalten kann. Ruben Fehr (12) aus Eschweiler spielte mit „Danse macabre“ von Saint-Saens ein schmissiges und virtuoses Violinstück, was ihm und dem Publikum hör- und sichtbar viel Freude bereitete.

Den Abschluss machte die zwölfjährige Anna Lisha Jung aus Königswinter am Flügel. Mit der musikalisch heiteren und technisch kniffligen „Aufforderung zum Tanz“ von Weber ging das Konzert mit großem Schlussapplaus zu Ende. Alle Mädchen und Jungen werden von hochqualifizerten Musikerpädagogen, überwiegend im Privatunterricht, ausgebildet. Zum Schluss bekamen alle Teilnehmer ihre wohlverdienten Urkunden überreicht.

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