Aachen - „Preis für Junge Kunst“: Sprungbrett in die Welt der Kreativität

„Preis für Junge Kunst“: Sprungbrett in die Welt der Kreativität

Von: Katharina Redanz
Letzte Aktualisierung:
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Hoffen auf große Resonanz beim Preis für junge Kunst: Dr. Christian Becker (Stawag) sowie Sylvia Stille und Ben Kaufmann (beide NAK). Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Er macht aus seiner Erwartung kein Geheimnis: „Ich bin sehr gespannt, was für tolle Werke wir dieses Mal zu sehen bekommen“, sagt Ben Kaufmann, Direktor des Neuen Aachener Kunstvereins (NAK). Zum dritten Mal lädt der NAK in Kooperation mit der Stawag den Preis für Junge Kunst für junge Künstlerinnen und Künstler aus der Region aus.

„Es freut mich, dass wir mit dem Preis jungen Künstlern eine Chance geben können“, freut sich Dr. Christian Becker, Vorstand der Stawag, gerade die Förderung junger Leute aus den unterschiedlichen Ländern der Region liege ihm am Herzen. Auch NAK-Direktor Kaufmann sieht den Preis als Chance: „Das Gesamtpaket ist ein super Starterkit und kann für eine junge Karriere durchaus entscheidend sein“, so Kaufmann.

Schönes Preisgeld

Der Preis ist mit einem Preisgeld von 3000 Euro dotiert und beinhaltet zudem den Druck einer Publikation sowie eine Ausstellung in den Räumen des NAK im Stadtpark im Herbst. „In diesem Jahr kommt noch hinzu, dass wir während der Ausstellung unser 30-Jähriges Jubiläum mit einer Gala feiern“, so Kaufmann. Dem Verein und der Ausstellung käme somit noch mehr Aufmerksamkeit zu. „Man kann schon sagen, dass das für den oder die Gewinner noch ein kleiner Bonus ist“, so der Direktor.

Aber auch in den letzten Jahren sei der Zulauf zu der Ausstellung zum „Preis für Junge Kunst“ schon groß gewesen, vor allem junge Leute hätten Interesse gezeigt. „Das ist auch genau unser Ziel“, sind sich Becker und Kaufmann einig. Beide möchten den kulturellen Nachwuchs der Region fördern – deshalb gelte für den Preis nun auch die strenge Altersgrenze von 40 Jahren.

„Nach unten hin ist die Grenze aber offen“, so Kaufmann, „wir freuen uns sehr über Bewerbungen von beispielsweise Oberstufenschülern, natürlich auch von Studenten.“ Ob neu angefertigt oder bestehende Arbeiten: Eingereicht werden könne alles von klassischen Gemälden über Skulpturen, Fotografien und Videos bis hin zu Performances und experimenteller Musik. „Wir möchten gerne das ganze kreative Spektrum abdecken und freuen uns über neue Ausdrucksformen – auch mit ungewöhnlichen Positionen hat man gute Chancen“, sagt der Kunstdirektor.

Der oder die Gewinner wird/werden von einer international besetzten Jury, bestehend aus Lene ter Haar (Schunck, Heerlen), Julia Höner (Kai10 – Arthena Foundation, Dusseldorf), Frank-Thorsten Moll (ikob – Museum fur zeitgenössische Kunst, Eupen) und Dr. Marcel Schumacher (Kunsthaus NRW, Kornelimunster), ausgewählt. „Ob es einen oder mehrere Gewinner gibt, ist noch offen“, sagt Kaufmann, das entscheide die Jury während der Sichtung der eingereichten Werke.

„Wir freuen uns auf vielseitige und zahlreiche Bewerbungen“, so Kaufmann. Bei der letzten Preisvergabe seien etwa 100 Bewerbungen aus allen drei Ländern der Region eingegangen. „Wir hoffen, dass wir daran und an das hohe Niveau der vergangenen Jahre anknüpfen können.“

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