„Poller-Affäre”: Politik kritisiert Verwaltung

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Einladung zum wilden Parken: Die Jakobstraße wird im großen Stil „entpollert”. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Die radikale Pollerentfernung im Jakobsviertel, die dem wilden Parken auf historischen Plätzen Tür und Tor öffnet, beschäftigt jetzt die Politik.

Bezirksvorsteher Achim Ferrari (Grüne) bezeichnete das Vorgehen der Verwaltung, die diese teils umstrittene Aktion ohne Rücksprache eingeleitet hatte, als „taktisch unklug”. Er nahm deswegen Kontakt zum Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen auf.

„Ich habe darum gebeten, dass mit der Pfarre St. Jakob Kontakt aufgenommen wird, damit der Schutz vor Falschparkern einvernehmlich wieder gewährleistet werden kann”, sagte Ferrari.

Auch die für das Jakobsviertel zuständige Ratsfrau Caroline Herff (CDU) erklärte, dass man sich bereits um eine Lösung des Problems bemühe.
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