Aachen - Polizeipräsident kritisiert Alemannia: Etwa 60 Fans aus Aachen in Köln

Polizeipräsident kritisiert Alemannia: Etwa 60 Fans aus Aachen in Köln

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Aachen. Nach Erkenntnissen der Aachener Polizei sind etwa 60 Hooligans, Neonazis und Problemfans aus dem Großraum Aachen am Sonntag nach Köln zur Demo gereist. Dass ein Teil von ihnen auch an den Ausschreitungen beteiligt war, ergaben erste Auswertungen von Videomaterial.

Ob Mitglieder der Fangruppe Karlsbande bei den Krawallen aktiv waren, darüber gebe es noch keine Erkenntnisse, teilte die Polizei am Dienstag mit. In diesem Zusammenhang bekräftigt Polizeipräsident Dirk Weinspach gleichwohl die bisherige Haltung der Polizei, dass die Aufhebung des Bannerverbots für die Karlsbande im Tivoli ein „falsches Signal zur falschen Zeit“ sei.

Alemannia-Geschäftsführer Alexander Mronz hatte dies bei einem Treffen mit Fangruppen kurz nach Saisonbeginn wieder erlaubt. Zu sehr fehlt Weinspach indes der klare Bruch der Karlsbande mit ehemaligen rechtsextremistischen Mitgliedern und deren Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Auf „deutlichen Abstand“ geht die Polizei auch zum Vorgehen von Ordnern der Alemannia beim Spiel gegen Uerdingen. Diese hatten ein Banner von Gäste-Fans mit der Aufschrift „Kein Bock auf Nazis“ einkassiert. Weinspach: „Die Polizei war weder an der Entscheidung noch an der Sicherstellung des Banners beteiligt.“

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