Polizei schnappt den Kabeldieb

Von: sim
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Kabeldieb
Erneut hat ein Kabeldieb auf der Bahnstrecke zwischen Aachen und Köln ein Signalkabel durchtrennt. Foto: pol
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Erneut hat ein Kabeldieb auf der Bahnstrecke zwischen Aachen und Köln ein Signalkabel durchtrennt. Foto: pol

Aachen. Auf den Mann war Verlass. Denn er kam immer dienstags. Genau das wurde dem 42-Jährigen jetzt zum Verhängnis. Zwischen dem Bahnhof Aachen Rothe Erde und Eilendorf hat die Bundespolizei am frühen Dienstagmorgen einen Kabeldieb auf frischer Tat ertappt und festgenommen.

Die Beamten sind sich ziemlich sicher, dass er auch für die Kabeldiebstähle am 30. Juli und 6. August verantwortlich ist. Beide Taten hatten zu erheblichen Zugverspätungen im Berufsverkehr auf der Strecke Aachen-Köln und auch zu Zugausfällen geführt.

Am 30. Juli hatte er um 1.20 Uhr zugeschlagen, eine Woche später eine gute Viertelstunde nach Mitternacht um 0.17 Uhr. Als der Täter in der Nacht zum gestrigen Dienstag um 1.05 Uhr am Bahnkilometer 66,6 ein Signalkabel durchtrennte, wurde der Alarm bei der Leitstelle der Bahn ausgelöst. Der Notfallmanager in Duisburg informiert sofort die Bundespolizei, die den Täter mit Hilfe von Nachtsicht- und Wärmebildgeräten aufspürte und festnahm.

Die sichergestellten Tatwerkzeuge werden derzeit noch kriminaltechnisch untersucht. Gegen den Festgenommenen wurde zudem die Entnahme einer DNA-Probe angeordnet. Denn beim Kabeldiebstahl am 30. Juli hatte der Täter seine Stirnlampe verloren, an der DNA sichergestellt werden konnte. Die soll jetzt mit der DNA des Festgenommenen von Dienstagnacht verglichen werden.

Die Bundespolizei ist zuversichtlich, dem Beschuldigten auf diese Weise auch die anderen beiden Taten nachweisen zu können. Die Wohnung des Verdächtigen in Aachen wurde durchsucht, wobei weiteres umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden konnte. Der Haftrichter schickte den Tatverdächtigen Dienstagnachmittag in Untersuchungshaft.

Auf der Strecke Aachen-Köln kam es auch in der Nacht zum gestrigen Dienstag zwischen 1.05 Uhr und 5.20 Uhr zu insgesamt 14 Zugverspätungen von jeweils 15 Minuten.

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