Aachen - Polizei filzt Parks, Shisha-Bars und Wettbüros

Polizei filzt Parks, Shisha-Bars und Wettbüros

Von: red/pol
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In einem Großeinsatz haben Polizei, Zoll und Ordnungsamt Parks und Lokale im Stadtgebiet kontrolliert. Symbolfoto: Colourbox

Aachen. Neuer Großeinsatz gegen Straßenkriminalität: Mehr als 50 Beamte der Polizei, des Zolls und Ordnungsamtes haben am Mittwochabend in Aachen öffentliche Plätze wie Stadtgarten und Ferberpark sowie Shisha-Bars und Wettbüros kontrolliert.

In einer Shisha-Bar in der Promenadenstraße wurden gesundheitsschädliche Werte des Gases Kohlenmonoxid gemessen. Die anwesenden Gäste mussten die Bar verlassen. Das Lokal wurde versiegelt und der Betrieb bis auf weiteres untersagt. Der Zoll fand zudem gleich mehrere Kilo nicht versteuerten Tabaks; ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Auch in einer Shisha-Bar in der Pontstraße fand der Zoll mehrere Kilo nicht versteuerten Tabaks und leitete auch dort ein Strafverfahren ein. Darüber hinaus hatten Beamte des Ordnungsamtes Zweifel an der Einhaltung der konzessionsrechtlichen Grenzen der Lokalität und leiteten ein Bußgeldverfahren ein. Der Verdacht: eine rechtswidrige Nutzung als Diskothek.

Insgesamt wurden in dieser Nacht mehr als 200 Personen überprüft. Im Bereich des Stadtgartens und der Peterstraße fanden die Beamten bei zwei Männern geringe Mengen an Drogen; entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Hinzu kamen mehrere Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, die mit Verwarngeldern vor Ort abgehandelt wurden.

Bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Trierer Straße stand der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei ihm und seiner Beifahrerin geringe Mengen an Drogen. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Die Eltern eines in Burtscheid kontrollierten Minderjährigen hatten sich die abendliche Planung vermutlich auch anders vorgestellt. Ein Anruf der Polizei zu vorgerückter Stunde dürfte jedenfalls nicht oben auf der Wunschliste gestanden haben. Sie wurden verständigt, weil der Sprössling wegen des Verdachts, mit Drogen gehandelt zu haben, in Gewahrsam genommen wurde. Wie die gefundenen Drogen, wurde auch sein Mobiltelefon zur Auswertung sichergestellt. Das Kleingewerbe hat sich damit vermutlich erledigt.

Ziel derartiger Einsätze ist „die Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung“, wie es im Einsatzbericht heißt. Die Aachener Polizei werde derartige Einsätze iim Rahmen des „City-Konzepts“ auch künftig regelmäßig durchführen.

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