Polizei berät in der Grundschule: Infotag in Haaren

Von: Sebastian Maassen
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Haaren. Unter dem Motto „Sicherheit ist machbar“ wird am Samstag, 22. November, der erste Haarener Sicherheitstag veranstaltet. In der Grundschule Am Haarbach liefern Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Verkehrswacht, Aseag und die Firma BB medica von 12 bis 18 Uhr zahlreiche Informationen rund um das Thema Sicherheit im Alltag. Ein Novum, wie Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten betont.

„Hier können die Bürger wirklich alle ihre Fragen loswerden – von A bis Z.“ Und Anregungen geben, hofft Polizeidirektor Heinz-Jörg Pionke. „Wir können zwar endlos viele Daten erheben, Detailkenntnisse können wir uns aber nur im Direktkontakt mit den Menschen vor Ort aneignen“, sagt er. Entsprechend groß sei das Interesse der Polizei, Veranstaltungen wie den Sicherheitstag auf die Beine zu stellen.

Kriminalprävention könne ohnehin nur gesamtgesellschaftlich erfolgen, ergänzt Hauptkommissar Holger Milar. „Man muss den Menschen zeigen, wie sie sich im öffentlichen Raum bewegen können, ohne Opfer eines Über- oder Unfalls zu werden.“ Zu diesem Zweck werden verschiedene Vorträge angeboten, zum Beispiel zum Thema Internetkriminalität.

„Damit wollen wir vor allem junge Leute ansprechen“, sagt Milar. Aber auch ältere Menschen stünden im Fokus. „Senioren neigen dazu, sich in ihr Schneckenhaus zurückzuziehen, wenn sie ein Gefühl der Unsicherheit beschleicht. Oder sie fallen gerade wegen ihrer fehlenden sozialen Kontakte Trickbetrügern in die Hände, die unter einem Vorwand bei ihnen klingeln oder anrufen.“

Ein weiterer Kernpunkt der Veranstaltung ist die Einbruchsprävention. Auch hier sei soziale Kontrolle ein integraler Bestandteil eines wirksamen Sicherheitskonzeptes. „Da wird das Motto ‚Sicherheit ist machbar‘ ganz schnell zu ‚Sicherheit ist Nachbar‘“, sagt Milar.

Für den Fall, dass das Konzept des Pilotprojekts angenommen wird, soll es in den kommenden Jahren professionalisiert und auf andere Stadtteile ausgeweitet werden.

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