Politik gegen Schließung der Schule Barbarastraße: Viertel soll nicht leiden

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Aachen. Die Politik schießt gegen die Verwaltung: In der kommenden Woche berät der Schulausschuss den Schulentwicklungsplan für die Grundschulen für die nächsten fünf Jahre. In dieser Planung schlägt die Verwaltung die Schließung der Katholischen Grundschule Barbarastraße vor.

Dieser Empfehlung werden die Ratsfraktionen von CDU, SPD und den Grünen allerdings nicht folgen. Die Schulpolitikerinnen und Schulpolitiker der drei Parteien sind sich einig: „Das Stadtviertel braucht diese Schule!“

Ulla Griepentrog (Grüne)„Wenn die Schule schließt, leidet das ganze Viertel. Die Schule ist ein wichtiges kulturelles Zentrum. Sie ist räumlich gut ausgestattet, hat eine Sporthalle, einen Bolzplatz und eine sehr gute Offene Ganztagsschule, die ebenfalls im Viertel gebraucht wird.“

Eine Perspektive der Schule sieht Bernd Krott (SPD) und ist überzeugt: „Das Stadtviertel hat für die Perspektive der Schule genügend Vorschulkinder. Leider hat aber der Verbund mit der Gemeinschaftsgrundschule in der Brühlstraße nicht funktioniert. Die Verwaltung muss nun ein neues Konzept und einen neuen Partner für die Schule suchen.“

Für Wolfgang Boenke, den Vorsitzenden des Schulausschusses (CDU), liegt die Chance der Schule in der Spezialisierung auf bestimmte Angebote und im Aufbau eines jahrgangsübergreifenden Unterrichts. „Gerade in diesem Viertel ist die KGS Barbarastraße identitätsstiftend.“

Unisono sagen die Schulpolitiker: „Wir erhalten die Grundschulen in Horbach und in der Siedlung Preuswald. Das müssen wir aber auch für das Ostviertel tun.“

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