Aachen - Politik erhöht Gebühr für Marktbeschicker

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Politik erhöht Gebühr für Marktbeschicker

Von: red
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Aachen. Wer seine Waren auf den Aachener Wochenmärkten verkaufen möchte, muss ab März kommenden Jahres erneut eine deutliche Gebührenerhöhung hinnehmen.

Denn der Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss hat jetzt mehrheitlich dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, die Marktstandgebühren um 13 Prozent zu erhöhen.

Erst vor zwei Jahren waren diese Gebühren bereits um 20 Prozent erhöht worden. Damals hatte die Verwaltung zunächst sogar eine Erhöhung um satte 38 Prozent vorgeschlagen.

Nach heftigem Widerstand der Marktbeschicker und skeptischen Fragen aus der Politik wurde jedoch bei nochmaliger Prüfung festgestellt, dass die Deckungslücke – Gebühren müssen kostendeckend sein, die Stadt darf damit keinen Gewinn erwirtschaften – doch nicht so groß war.

Mit der jetzigen Erhöhung hat man die damals ursprünglich angestrebten Preise nun allerdings fast auf den Cent genau erreicht. Die Marktbeschicker hatten den neuerlichen Aufschlag zuletzt kritisiert und davor gewarnt, dies könne für einige Kollegen an die Existenz gehen.

Diese Sorge teilte die Politik mehrheitlich nicht, zumal es nur um „kleinere Beträge“ gehe, wie es im Ausschuss hieß.

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