Podiumsgespräch zur Inszenierung „Der Stein”

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Aachen. Eine gemeinsame Veranstaltung des Theater Aachen mit dem „Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust” und der VHS findet am Samstag, 6. Februar, im Anschluss an die Vorstellung „Der Stein” (ca. 20.45 Uhr) im Theater Aachen statt. Titel der Podiumsveranstaltung: „Opa war kein Nazi”.

Das Stück „Der Stein” von Marius von Mayenburg erzählt von dem schwierigen Umgang mit der Vergangenheit im Mikrokosmos Familie.

Bei dem Podiumsgespräch im Anschluss soll neben der individuellen Betrachtungsweise die Gesellschaftsumspannende Dimension der Stückthematik aufgezeigt werden: das starke Bedürfnis historische Tatsachen umzudeuten und zu verdrängen. Die Frage, wie gehen wir mit unserer Vergangenheit um, wird vom Podium aus den verschiedenen Perspektiven thematisiert.

Es gibt Einblicke in psychologische und sozialpsychologische sowie historische und politische Zusammenhänge. Zur Aufgabe der Justiz und ihrem Umgang mit dem Erbe der Vergangenheit wird eine Brücke zum aktuell in Aachen stattfindenden Boere-Prozess geschlagen. Die Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmer sind: Petra Demleux-Morawietz (Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust) Thomas Auchter (Psychoanalytiker), Winfried Casteel (VHS Aachen), Detlef Hartmann (Rechtsanwalt und ein Vertreter des Arbeitskreises „Kein Vergessen!”.

Der Eintritt zum Podiumsgespräch ist frei. Karten für die Vorstellung „Der Stein” sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
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