Platz für fünf neue Kita-Gruppen

Von: Thorsten Karbach
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Neue Nachbarschaft: An der rec
Neue Nachbarschaft: An der rechten Ecke der ehemaligen Volksschule Eintrachtstraße wird über ein Investorenmodell angebaut. Dabei wird eine Kindertagesstätte mit fünf Gruppen geschaffen, dazu neuer Wohnraum. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Fünf Gruppen, integrative Plätze, U3-Kinder und das auf mindestens 863 Quadratmetern - diese Eckdaten fordert die Stadt Aachen von einem Investor, der Teile des Schulhofes der alten Schule an der Eintrachtstraße bebauen wird.

Das Projekt war bereits vor Monaten angekündigt worden, mittels eines solchen sogenannten Investorenmodells will die Stadt den Kita-Ausbau forcieren - ohne selbst die Kosten tragen zu müssen. Nun ist das Baugrundstück tatsächlich zum Verkauf ausgeschrieben. Nach AZ-Informationen will die Stadt mindestens eine Million Euro dabei einnehmen. 2700 Quadratmeter warten dafür auf einen Käufer.

Einen viergeschossigen Bau erwartet die Stadt neben dem alten Schulhaus Eintrachtstraße 3. Ins Erd- und das erste Obergeschoss soll die Kindertagesstätte einziehen. Zudem werden für die Kinder 1500 Quadratmeter Außenfläche reserviert. Fünf Gruppen versprechen mehr als 80 neue Plätze, auch wenn diese bis Sommer 2013 keineswegs eingeplant werden können.

Dann gilt der Rechtsanspruch für Kinder unter drei Jahren - genauer alle Zweijährigen. Mit einer Fertigstellung wurde bislang erst 2015 gerechnet. Kurzfristig neue Plätze mit Blick auf den Rechtsanspruch sollen stattdessen unter anderem an Philipp-Neri-Weg, Lindenstraße, Bergstraße und Düppelstraße geschaffen werden.

Insgesamt will die Stadt durch Umwandlung und Ausbau bestehender Gruppen fast 350 neue Plätze für die Jüngsten schaffen. An der Eintrachtstraße wird die Stadt Aachen einen Mietvertrag mit dem Käufer abschließen - die Laufzeit wird 15 Jahre plus zwei Optionen für jeweils fünf weitere Jahre.

Ab dem zweiten Obergeschoss sind nach Vorstellungen der Stadt als Verkäufer Wohnungen mit einer Wohnnutzfläche von insgesamt 1400 Quadratmetern vorgesehen. Auch die Nachfrage nach Wohnraum ist immens.

Noch nicht klar ist, wie tief das Grundstück bebaut werden kann. Denn in der direkten Nachbarschaft, Europaplatz 10, soll ebenfalls gebaut werden. Über die fälligen Abstände muss noch entschieden werden.
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