Aachen - Planspiel Börse: Die Risikobereitschaft hat sich gelohnt

Planspiel Börse: Die Risikobereitschaft hat sich gelohnt

Von: Jessica Jumpertz
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Erfolgreiche Börsianer und Börsianerinnen von morgen: Wilfried Nellessen vom Vorstand der Sparkasse zeichnete die Schüler- und Studenteams aus. Foto: Harald Krömer

Aachen. 50.000 Euro Startkapital in einem Depot für Schüler und 100.000 Euro für Studenten. Diese Summe durfte in einem Zeitraum von zehn Wochen in Aktien an der Börse investiert werden – allerdings nur virtuell.

Die Sparkasse Aachen zeichnete die zehn besten Schülerteams, die drei besten Studenten, das beste Auszubildendenteam der Sparkasse, so wie die besten Lehrer und das beste Mitarbeiterteam der Sparkasse im Planspiel Börse 2016 aus.

Das Planspiel Börse wurde zum 34. Mal ausgerichtet, 101 Schüler-, 8 Lehrer-, 68 Studenten- und 30 Auszubildendenteams, so wie 69 Mitarbeiterteams nahmen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Aachen teil. Doch was genau passiert in dem europaweiten Wettbewerb eigentlich? Planspiel Börse ist ein Online-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer ein Depot mit besagtem virtuellem Startkapital eröffnen können. Die Sparkasse betreut die Teams, zehn Wochen lang kann das Kapital an der simulierten Börse eingesetzt werden, die Kurse richten sich nach den realen Kursen.

Ausgezeichnet wird nach Depotgesamtwert und Nachhaltigkeit der Aktien. „Wir glauben, dass das Planspiel Börse Sie als junge Menschen weiterbringt“, sagte Wilfried Nellessen, Vorstandsmitglied der Sparkasse Aachen, der die besten Teams auszeichnete. „Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Börse und das Wirtschaftsgeschehen zu beobachten und zu zeigen, dass die Börse nicht trocken und langweilig ist“, erklärte Svenja Kirchhoff, die die Planspiele der Sparkasse Aachen betreut.

Spaß gemacht hat es dem Gewinnerteam der Schüler auf jeden Fall. Dem Namen „CashHunters“ machten die Schüler und Schülerinnen des Pius-Gymnasiums mit Lehrerin Astrid Bindels-Ostlender alle Ehre – die Zehntklässler vermehrten ihr Kapital von 50.000 Euro auf 58.929,89 Euro. „Eigentlich hatten wir keinen Trick“, erzählte Erik Ost. Einen Großteil führen die Schüler auf Risikobereitschaft und Glück zurück – sie hatten auf Aktien der Deutschen Bank gesetzt, die im Zeitraum des Planspiels einen großen Zuwachs hatten. Die vier kontrollierten mehrmals täglich die Wirtschaftsnachrichten und die aktuellen Kurse. Gelernt haben sie nicht nur das Börsengeschehen. „Man braucht auch einfach Glück“, sagte Jonas Coopmans. „Man muss die Energie haben, dahinter zu bleiben“, ergänzte Marla Radke.

Der erste Platz des Planspiels ist mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert, außerdem sind die „CashHunters“ unter den besten Teilnehmern des Rheinlandes. Der Sieger der Studententeams, Carsten Holst von „Spelly Buttom“ ist ebenfalls einer der besten Teilnehmer des Rheinlandes. Der Student der FH Aachen hat einen Depotwert von 115 544,78 Euro erreicht. Auch hier ist der erste Platz mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert.

Das Mitarbeiterteam „S-Kapitälchen“ erreichte in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ den zweiten Platz deutschlandweit.

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