Planspiel Börse: Die Besten setzten auf stabile Werte

Von: Katrin Haas
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So sehen Sieger aus: Bei der Sparkasse wurden nun die Gewinner des Planspiels Börse ausgezeichnet, an dem rund 150 Schüler- und Studententeams teilnahmen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Ihr Startkapital beträgt 50.000 Euro. Das Ziel lautet: Nichts verzocken, sondern den höchsten Gewinn einfahren. Die rund 150 Teams des Planspiels Börse 2012 der Sparkasse Aachen vermehren zum 30. Mal rund zwei Monate lang ihre virtuelles Startkapital an der Börse.

 Auch wenn das Geld nur virtuell ist – „die Gruppen orientieren sich an realen Börsenkursen“, sagt Svenja Kirchhoff, verantwortlich für die Planspiel Börse bei der Sparkasse Aachen.

100 Schülerteams aus der Region und Teams der Auszubildenden der Sparkasse zeigen ihre Börsenkenntnisse, neu ist in diesem Jahr die Teilnahme der 44 Studententeams. Die Sparkasse ehrte jetzt die Gewinner für ihr Können im Umgang mit den Mechanismen des Finanzmarktes.

„Wir haben vor allem beim Einstieg auf aktuelle Wirtschaftsnachrichten geschaut“, erklärt Jonas Jansen vom Siegerteam der Schüler, „Bazinga“ vom Berufskolleg für Gestaltung und Technik. Danach haben er und seine vier Mitstreiter Viktor Wolf, Michael Küchen, Oliver Prinz, Ingo Schulz und ihre betreuende Lehrerin Marlies Nawrath festgestellt, dass auch positive Wirtschaftsnachrichten sich nicht unbedingt auf dem Aktienmarkt niederschlagen.

„Wir haben Werte genommen, die langfristig stabil sind“, sagt Ingo Schultz. Mit dieser Strategie vermehren „Bazinga“ ihr virtuelles Startkapital um 3812 Euro. „Ihre Zuwachsquoten liegen zwischen fünf und sieben Prozent“, erklärt Wilfried Nellessen vom Sparkassenvorstand bei der Siegerehrung.

Von den Studententeams gewinnt Simon Hegmann als Team Einstein, er hat sein Startkapital von 100 000 Euro um satte 8000 Euro bereichert. Auch die Azubis der Sparkasse probieren ihr neues Wissen aus: Gewonnen hat das Team „Affen Schützen“. In der Kategorie „Nachhaltigkeit“ gewinnen jeweils die Teams „iTrade“ (Schüler), Philipp Jaskolski als „Challenge Accepted“ (Studenten) und das Team „Lehmann Bros“ (Azubis). Auch wenn die Schüler, Studenten und Azubis nur virtuelles Kapital verwalten – der Geldgewinn für die vorderen Plätze zwischen 200 und 500 Euro ist real.

Svenja Kirchhoff freut sich über die steigende Anzahl der Teilnehmerteams: „Vor allem haben die dieses Jahr bis zum Schluss mitgemacht und sind nicht ausgestiegen.“ Der Bundessieger der Schüler hat übrigens sein Kapital auf rund 62 000 Euro gesteigert.

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