Pläne für Haarens neue Mitte gedeihen

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Haaren. In einem gemeinsamen Antrag haben die Haarener Fraktionen von CDU, SPD und Grüne sich zwecks Aufstellung eines Bebauungsplanes für das ehemalige Brauereiareal an Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten gewandt.

Die Rahmenplanung aus dem Jahr 2008 für die Ortsmitte habe unter anderem auch den Baublock der ehemaligen Brauerei betrachtet. Für die Entwicklung des Innenbereichs seien bereits verschiedene Nutzungen diskutiert worden. Um die Entwicklung der vorwiegend brachliegenden Fläche festzulegen und städtebauliche „Fehlentwicklungen“ zu vermeiden, möge ein Bebauungsplan für den Baublock zwischen Alt-Haarener-Straße und Germanusstraße aufgestellt werden.

Als Ziele nennen die Fraktionen eine weitgehende Schließung der Blockrandbebauung, die Betonung der nördlich des Baublocks befindlichen Kirche als Solitär, die Sicherstellung von Fußwegeverbindungen und die Sicherung und Entwicklung von Grünstrukturen im Innenbereich.

In der Sitzung der Bezirksvertretung stand das Ansinnen der Fraktionen zur Debatte mit der Empfehlung, die Verwaltung möge einen entsprechenden Bebauungsplan aufstellen. In der Rahmenplanung werden drei Maßnahmen vorgeschlagen. So etwa, den Baublock in Abgrenzung zum Kirchengebäude zu schließen.

Durch die Blockrandbebauung entstünden neue urbane Räume im Umfeld der Kirche. Bei den gewünschten Wegeverbindungen durch den Block werden vorhandene Lücken und Durchgänge dargestellt, die sich für Wegeverbindungen eignen. Für den Innenbereich wird ein Potenzial für eine Bebauung gesehen, als Nutzung wird Wohnen und Gewerbe empfohlen.

Darüber hinaus wird die Fläche für zentrumsnahe Parkplätze als geeignet eingestuft. Die Freihaltung des Blockinnenbereiches von Bebauung zugunsten von Grünstrukturen ist eine klassische städtebauliche Form des Baublocks. Insbesondere aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der Alt-Haarener-Straße sei ein ruhiger Rückbereich städtebaulich gerechtfertigt.

Einigkeit herrschte in der Bezirksvertretung nach der Planungsvorstellung durch die Verwaltung. Man sah sich bestätigt, denn der gemeinsame Antrag fand Berücksichtigung und man ist froh darüber, dass es jetzt weitergehen wird. Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten sprach von einem zentralen Baustein in der städtebaulichen Entwicklung der Ortsmitte Haarens, dafür dankte er der Verwaltung.

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