Philips: Ursache für Gasaustritt wird untersucht

Von: stm
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Spezialkräfte im Einsatz: Vor
Spezialkräfte im Einsatz: Vor allem die Chemieexperten der Feuerwehr waren gestern Abend an der Philipsstraße Foto: Ralf Roeger

Aachen. Am Ende konnten die rund 40 Feuerwehrleute wieder nach Hause fahren, ohne dass Gravierendes geschehen war. Zum Glück, denn der Gasalarm auf dem Philips-Gelände am Dienstagabend hatte die Einsatzkräfte stundenlang in Atem gehalten.

Ausgetreten war dort ein Gas aus der Gruppe der Silane. Das sind Silizium-Wasserstoff-Verbindungen, die in der industriellen Produktion eingesetzt werden. Bei Philips sind sie in einer relativ neuen Anlage Bestandteil der Lampenproduktion. Einige dieser Verbindungen sind so instabil, dass sie bereits beim Kontakt mit Luft explodieren können. Dies geschah in diesem Fall nicht.

Die Ursache für den Gasalarm wird derzeit weiter untersucht. Die Produktion musste deswegen nicht stillgelegt werden, wie Werkleiter Kal Spekl bereits am Dienstagabend erklärt hatte. Die Feuerwehr, die nach Messungen Entwarnung geben konnte, hatte den Vorfall der Bezirksregierung gemeldet.
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