Aachen - Philips startet Vorbereitung der Giftsanierung

Philips startet Vorbereitung der Giftsanierung

Von: stm
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Aachen. Die große und mehrere Jahre dauernde Giftsanierung des Industrieparks Rothe Erde wirft ihre Schatten voraus.

Wie berichtet, sind Teile des 300 Hektar großen Geländes in Boden und Grundwasser mit hochgiftigen „leicht flüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen” verseucht. Zuständig für die Sanierung ist Philips. Die Chemikalien wurden früher zur Entfettung in der Lampen- und Bildröhrenproduktion verwendet.

Philips beginnt nächste Woche mit vorbereitenden Maßnahmen zur Sanierung. Die Lichtanlage im ersten Sanierungsabschnitt nahe der Hüttenstraße wird abgebaut. Zudem werden neun Bäume gefällt.

Das wird vornehmlich an Rosenmontag und Karnevalsdienstag geschehen, wenn die angrenzende Kindertagesstätte geschlossen ist. Als Ausgleichsmaßnahme werden für die neun gefällten Bäume 23 neue gepflanzt. Die Fällarbeiten müssen aus Gründen des Artenschutzes laut Philips bis Ende Februar ausgeführt sein.

Die eigentliche Sanierung wird erst nach dem Umzug der direkt an diesen Bereich angrenzenden Kindertagesstätte Weißwasserstraße beginnen. Die Kita wird auf Intervention der Eltern in Containern an der Barbarastraße untergebracht. Nach jetzigen Planungen, so Philips, werde dieser Umzug im Frühjahr geschehen.

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