Philipp-Neri-Haus: Rutschpartie durch die Ferien

Von: Johannes Leitner
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Spaß ist garantiert: Schmierseife und Folien bringen auf der rasanten Rutsche ordentlich Schwung in die Ferienspiele. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Sommerzeit ist Ferienzeit! Doch nicht immer bedeutet das, dass man sich sofort gen Süden aufmacht. Denn auch im Heimatort, wo man Freunde und Familie hat, gibt es genügend Gelegenheiten, vom Schulalltag auszuspannen.

Nicht nur für die Kinder von der Hörn, aus Muffet und der Umgebung bietet sich da das Medien- und Kulturzentrum Phlipp-Neri-Haus in der Ahornstraße mit seinem bunten und abwechslungsreichen Sommerferienprogramm an.

In diesem Jahr stehen dort die Ferienspiele unter dem Motto „In zehn Tagen durch Europa“. Dort stehen für mehr als 30 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren täglich verschiedene Attraktionen auf dem Programm. Neben Angeboten wie Basteln und Werken, Kochen, Theater, Töpfern und Geländespielen fand auch ein gemeinsamer Tagesausflug ins Bubenheimer Spieleland statt.

Jetzt folgte die große Olympiade mit sechs Stationen, verteilt über den Hof, die Wiese und den Innenraum des Philipp-Neri-Hauses. Verschiedene Aufgaben galt es dabei zu lösen: So mussten beispielsweise beim Turmbau Holzklötze möglichst hoch gestapelt werden, bei einer anderen Station musste ein Ei so verpackt werden, dass es einen Sturz unbeschadet übersteht.

Der absolute Renner bei den Kindern war die Seifenrutsche: In blaue Müllsack-Ponchos gehüllt, rutschten die Olympioniken auf dem Bauch über eine Schicht aus Schmierseife über eine lange Plane – je mehr Meter sie zurücklegten, desto besser.

Silvia Cordes vom Medien- und Kulturzentrum ist als Leiterin für die Ferienspiele zuständig. Sie wurde von 14 freiwilligen Helfern zwischen 13 und 17 Jahren unterstützt, die allesamt selbst über mehrere Jahre hinweg am Ferienprogramm teilgenommen haben. „Die Hilfe der Betreuer ist für unsere Ferienspiele einfach notwendig, denn alleine könnte ich das natürlich niemals stemmen“, betonte Cordes.

Auch die Freiwilligen haben große Freude daran, die Kinder zu bespaßen. „Es ist einfach schön, Zeit mit den Kindern zu verbringen und es ist ja schließlich auch keine knochenharte Arbeit“, erzählte Lydia Metz. Die Jugendlichen, die selbst noch vor wenigen Jahren von Helfern betreut wurden, möchten mit ihrer Mitarbeit nun auch etwas zurückgeben.

„Der Spaß der Kinder gibt einem ein gutes Gefühl und motiviert einen täglich aufs Neue dazu, hier zu arbeiten“, wie Christina Hoffmeister hervorhebt. Und auch die Tatsache, dass „viele der Kinder Jahr für Jahr wiederkommen“, so Annkathrin Milden, ist ein Indikator dafür, dass die Ferienspiele bei ihnen gut ankommen und die freiwilligen Betreuer hervorragende Arbeit leisten.

Noch bis Freitag dieser Woche läuft das Ferienprogramm des Philipp-neri-Hauses. So geht es für die Kinder bei einem weiteren Tagesausflug nach Bokrijk in Belgien. Den Schlusspunkt bildet am letzten Tag das große Abschlussfest, bei dem ab 12 Uhr alle Eltern und Verwandten dazu eingeladen sind, sich die Erlebnisse der Europareise und einige Überraschungen präsentieren zu lassen.

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