Pfiffige Ideen gegen Müllberge prämiert

Von: tih
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Stolze Gewinner: Die Schüler des Berufskollegs freuen sich mit Lehrerin Doris Ott (vorn) über die Auszeichnung des Verbands kommunaler Unternehmen zur Abfallvermeidung. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Im Foyer des Berufskollegs für Gestaltung und Technik an der Neuköllnerstraße hängen diverse Poster mit Slogans, die man kennt. „München, wir haben ein Problem“, „Ey, Mann. Wo ist mein Müll?“ oder „Möge die Umwelt mit dir sein“ steht auf den selbst gestalteten Postern geschrieben.

Alle Slogans sind bekannt aus verschiedenen Filmen. Und alle Slogans handeln vom Thema Müll- und Abfallvermeidung. Darum ging es in einem bundesweiten Ideenwettbewerb des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). Gewonnen hat diesen Wettbewerb die zweijährige Oberstufe Grafik- und Objektdesign des Berufskollegs für Gestaltung und Technik. Als Preisgeld gibt es 2000 Euro.

„Zuerst haben wir uns überlegt, welche Zielgruppe wir mit unseren Plakaten ansprechen wollen. Dabei sind wir auf die Idee mit den Filmzitaten gekommen. Jeder sollte die Zitate kennen und etwas damit verbinden“, beschreiben die beiden Schüler Katrin Barenschee und Norbert Urzynski.

Mit dabei ist auf jedem Plakat ein kleines Maskottchen. „Ich habe es den ‚Abfallvermeidungsspezialisten‘ getauft“, sagt die Lehrerin Doris Ott lachend. „Wir freuen uns natürlich sehr über den Preis. Für die Schülerinnen und Schüler ist dabei besonders wichtig, dass dieser Wettbewerb etwas Greifbares war. Hier konnten sie plastisch und realistisch arbeiten und dem richtigen Beruf ein Stück näher kommen“, schildert Ott die Vorteile des Ideenwettbewerbes.

Wichtig war ihr, dass in allen Plakaten ein roter Faden zu sehen sei. „Dazu trägt das Maskottchen natürlich bei. Denn es ist auf jedem Plakat in anderer Form dabei. So ergeben alle Plakate zusammen ein Gesamtbild“, so Doris Ott. Aber auch in Sachen Müll- und Abfallvermeidung hat die Aktion ganz offenkundig einiges gebracht.

„Wir sind uns bei den Recherchen erst richtig bewusst geworden, wieviel Müll wir produzieren. Im Supermarkt werde ich definitiv jetzt mehr darauf achten, wie etwas verpackt ist“, gesteht Katrin Barenschee.

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