Pfarrausschuss Heilig Kreuz feiert Karnevalssitzung

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
11592508.jpg
„Und dann die Hände zum Himmel...“: Der Auftritt der Kenger vajjen Beverau kam bestens an.

Aachen. Weiße Taschentücher, die zum Abschied gezückt werden, erinnern den Öcher ans CHIO. Aber nicht nur beim Weltfest des Pferdesports werden die Teilnehmer winkend mit weißen Taschentüchern in der Hand verabschiedet, auch bei der großen Krüzzbrür-Sitzung ist den Akteuren die traditionelle Ehre sicher.

Doch vor der Verabschiedung stand der Einzug. Präsident Martin Waldeck und Michael Radermacher moderierten die Sitzung, die nun bereits zum dritten Mal im Brüsselsaal des Eurogress stattfand. Gleich zu Beginn sorgten die Kenger vajjen Beverau für Schunkelstimmung.

Als Nachfolger der Jongens vajjen Beverau treten sie zwar in große Fußstapfen, machten aber deutlich, dass sie genauso gut wissen, wie man den Saal zum Mitmachen animieren kann. Das „Öcher Schängche“ durfte bei der Liedauswahl ebenso wenig fehlen wie die bekannte Hymne – oder wie es die Kinder selbst mit einem Augenzwinkern sagten, dass „Op de Beverau, der Himmel blau ist.“

Richtige Partystimmung kam beim Einzug von „Druckluft Bonn“ auf. Mit Posaunen, Trompeten, Geigen und Schlagzeug ließen die jungen Musiker Karnevalsklassiker neu aufleben. Auch der „Samba de Janeiro“ durfte da nicht fehlen. Die Bühne konnte die Truppe nur nach einer langen Zugabe verlassen. Zeit zum Verschnaufen blieb den Besuchern kaum.

Denn auch die AKV-Tanzgruppe beeindruckte das Publikum mit tollen Choreographien, bei denen manch einem der Atem stockte. Prinz Michael II. mitsamt seinem Gefolge und der Prinzengarde konnte sich ebenfalls von der ausgelassenen Stimmung überzeugen. Krüzzbrür-Ordensträger Michael Hammers hatte es da gar nicht schwer, die Zeit als „Lückenbüßer“, wie er lachend betonte, zu füllen.

Zwar sei das traditionelle Schunkeln bei der Jugend nicht so bekannt, trotzdem waren die passenden Lieder immer noch eine Garantie dafür, dass sich auch die jüngeren Jecken prompt beim Nachbarn einhakten und mitschunkelten.

Die Lachmuskeln strapazierte Werne Heck alias „Et Hüühldöppe“. Mit seinem großen weißen Tuch fand er zwar vieles eher zum Weinen, aber seine Erzählungen, in denen seine Frau und die liebe Schwiegermutter auf humorvolle Art sprichwörtlich durch den Kakao gezogen wurden, sorgten für viele Lacher. Überhaupt zeigte die Sitzung der Krüzzbrür, dass die Mischung an Programmpunkten bestens ankam beim Publikum. Die weißen Taschentücher wurden also so oder so zu Recht gezückt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert