Penn und Sponsor überkleben Aufdruck „Bullen gereizt?“

Von: red
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Die Schokoriegel mit Aufdruck waren allerdings schon Monate vor der Affäre, als das Spielzeuggewehr eines Penn-Soldat auf offener Straße von der Polizei als „Anscheinswaffe“ beschlagnahmt wurde, produziert worden. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Die „Schokoriegel-Affäre“ wird nun wohl endgültig beigelegt. Polizeipräsident Dirk Weinspach hatte die Stadtgarde Oecher Penn scharf kritisiert, nachdem diese nach der „Gewehr-Affäre“ tausende Schokoriegel mit dem Aufdruck „Bullen gereizt?“ beim Rosenmontagszug als Kamelle werfen wollte.

Die Schokoriegel mit Aufdruck waren allerdings schon Monate vor der Affäre, als das Spielzeuggewehr eines Penn-Soldat auf offener Straße von der Polizei als „Anscheinswaffe“ beschlagnahmt wurde, produziert worden.

Die Kommandantur der Oecher Penn und der Schokoriegel-Sponsor, die Anwaltskanzlei Delheid-Soiron-Hammer, gaben am Mittwochabend bekannt, dass man den Schokoriegel-Aufdruck vor dem Rosenmontagszug „aufwendig überkleben lasse, damit keine Irritationen entstehen“.

Sowohl die Anwaltskanzlei als auch die Oecher Penn betonten, dass man seit Jahrzehnten ein hervorragendes, sehr vertrauensvolles Verhältnis zur Aachener Polizeibehörde habe. „Bei vielen unserer Veranstaltungen geben uns die Polizei und auch andere Vertreter diverser Verwaltungen eine hervorragende Unterstützung. Wir wissen sehr wohl die herausragenden Leistungen der Polizei, der Straßenreinigung und auch der Ersthelfer sowie der Stadt Aachen bei allen Karnevalsumzügen sehr zu schätzen“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.

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