„Pech und Schwefel“ lockt mit alten und neuen Figuren

Von: Jessica Jumpertz.
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Übt bei Wendelin Haverkamp (rechts) mit Kaffee und Kuchen: Das Ensemble von „Pech und Schwefel“ hat viele neue und bewährte Figuren eingebaut. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Spaß und Freude, Einsatz und auch Herzblut – den Mitwirkenden des Stockpuppenkabaretts „Pech und Schwefel“ merkt man die Begeisterung für ihr Theater an. Mit der Premiere am 26. Oktober geht „Pech und Schwefel“ im Öcher Schängche in die neunte Runde.

„So eine Geschichte wie das Stockpuppenkabarett ist eine super Erfolgsgeschichte, aber aufwendig“, sagte Dr. Karl Allgaier, Vorsitzender des „Förderkreises Öcher Schängche“, der das Kabarett veranstaltet.

Das Stockpuppenkabarett in Aachen ist so erfolgreich ist, dass es in der nächsten Spielzeit in die neunte Runde geht. Vier bis fünf Monate arbeitet Wendelin Haverkamp, der gleichzeitig für Idee, Text und Regie zuständig ist, an den Inhalten des Kabaretts. Danach gilt es, zusammen mit Dieter Kaspari und Franz Brandt die Live-Musik abzustimmen. Die Requisiten für die Puppen müssen ebenso überdacht und teilweise neu angefertigt werden wie die passenden Geräusche.

Ein wichtiger Part sind natürlich auch die Sprecherproben. Diese finden bei Haverkamp Zuhause statt – bei Kaffee und Kuchen. „Ich habe den Verdacht, dass einige am Anfang schlechter sprechen, um öfter zum Kuchen zu kommen“, erzählte Haverkamp lachend. Änderungen im Text kann es auch in den letzten Tagen noch geben, denn es bleibt die Möglichkeit für Schlenker zum tagesaktuellen Geschehen.

Der neunte Teil von „Pech und Schwefel“ bietet alte Bekannte für Wiederholungstäter, aber auch neue Figuren. Das Stück beginnt mit Mephisto und seinem Ausbildungsteufel Hubert, der nach wie vor ein schlechter Lügner ist und zeigt auch das bekannte Ehepaar Maria und „Gosef“, die sich dieses Mal fragen, was ein „intelligentes Haus“ ist.

Die „Alemannia-Klinik“ hat einen Rückfall zu vermelden. Alemannia-Fan Sardinelli ist nicht nur depressiv, sondern wird auch noch aggressiv, was Dr. Fehlpass dazu veranlasst, Dr. Calmund aus Leverkusen hinzuzuziehen.

Bischof und sein Sekretär Sanctus besprechen die Finanzlage des Bistums und die Weinbestellungen, bis ein gewisser Professor Stiefel von der Hochschule zur Beichte kommt. „Er möchte gerne beichten, aber ich kann jetzt schon sagen, dass das nicht gut geht“, verrät Haverkamp.

Die Kulturbeutel Rick und Uwe beschäftigen sich mit einem anderen Problem: Sie veranstalten ein Casting für das anstehende November-Special und fällen eine klare Entscheidung. Die Zug-Szene darf natürlich nicht fehlen – und auch in Teil neun kommt der Zug nicht in Köln an. Außerdem fahren keine Züge mehr bis zum Hauptbahnhof – dieser wird geschlossen und der gesamte Zugverkehr fährt nur noch bis zum Marschiertor.

Das Stockpuppenkabarett wird auf Hochdeutsch mit Knubbelen gespielt. „Die Anzahl der Knubbelen ist je nach Szene unterschiedlich“, verrät Haverkamp.

Die Premiere findet am Mittwoch, 26. Oktober, um 19.30 Uhr in der Barockfabrik, Löhergraben 22, statt. Einlass ist um 19 Uhr. Die Karten kosten 16 Euro im Vorverkauf (inkl. VVK-Gebühr) und 18 Euro an der Abendkasse. Weitere Termine sind Donnerstag, 27. Oktober und Freitag, 28. Oktober. Im November, Dezember, Januar und März gibt es weitere Vorstellungen.

Tickets gibt es im Kundenservice Medienhaus im Elisenbrunnen am Friedrich-Wilhelm-Platz (montags bis freitags 10 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 14 Uhr) sowie im Verlagsgebäude an der Dresdener Straße (montags bis donnerstags 8 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 17 Uhr, samstags 9 bis 14 Uhr).

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