Paten für 150 Bäume gesucht

Von: Birgit Broecheler
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200 Bäume für Brand: Wolfgang Müller vom Bürgerverein und Dezernentin Gisela Nacken unterzeichnen einen entsprechenden Vertrag. Darüber freuen sich auch (hinten von links) Herbert Henn, Marianne Krott, Dr. An-dreas Lux und Klaus Meiners. Foto: Kurt Bauer

Brand. 200 neue Bäume will die Stadt nun im Bezirk Brand pflanzen. Als Ausgleich für ökologische Defizite beim Neubau des Obi-Marktes in der Debyestraße hat der Bauherr die Finanzierung übernommen. Für 50 Laubbäume ist bereits ein geeigneter Standort auf öffentlichen Flächen gefunden worden.

 Weitere 150 sollen nun auf privaten und gewerblichen Grundstücken einen Platz finden. Brander Bürger und Unternehmer können ab dem 18. Juli bei der Bezirksverwaltung oder dem Bürgerverein einen Antrag auf Förderung für eine Baumpflanzung stellen.

„Bis 2030 will die Stadt 10 000 neue Bäume pflanzen. Das Brander Projekt könnte vielleicht ein Modell für die gesamte Stadt werden“, betonte Bau- und Umweltdezernentin Gisela Nacken bei der Vorstellung des Projekts, das erstmalig in der Region organisiert wird. Aufgrund des hohen Verwaltungsaufwands – die Bäume müssen fotografisch erfasst und kontrolliert werden - hat die Stadt sich entschieden, mit dem Bürgerverein Brand zu kooperieren. Er soll die Vermittlung der Pflanzungen und die Abwicklung der Förderanträge sowie Dokumentation und Kontrolle der Bäume übernehmen. „Wir werden das auch bewerben und eventuell mit einem Stand auf dem Wochenmarkt darüber informieren“, erklärte Wolfgang Müller, Vorsitzender des Bürgervereins. Er glaubt fest daran, dass sich genügend Brander Baumfreunde finden, um den Bezirk in eine grüne Lunge zu verwandeln.

Gefördert werden maximal 100 Euro für die Anpflanzung eines Laub- oder Obstbaumes. Beantragt werden können maximal drei Bäume je Grundstück. Der Transport der Bäume, die Pflanzung sowie die Pflege- und Unterhaltung werden nicht gefördert.

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