Passstraße: Viele Unterschriften für Bewohnerparken

Von: Stephan Mohne
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Aachen. Die Anwohner haben es satt. Die Parkplatzsuche in der Passstraße wie auch in den benachbarten Straßen ist oftmals eine zeitraubende Angelegenheit.

Das nicht zuletzt deswegen, weil sich mancher Besucher der Therme die 2,50 Euro Parkgebühr im dortigen Parkhaus sparen will und lieber in der Nachbarschaft sein Blech abstellt.

Im Namen von 90 Anwohnern haben sich jetzt Hildegard und Andreas Cavelius aus der Passstraße an Oberbürgermeister Jürgen Linden sowie die Ratsparteien gewendet. Vorgeschlagen wird, für den Bereich Passstraße eine Bewohnerparkzone einzurichten. Damit möge sich die Politik zeitnah befassen.

Denn nicht nur die Thermenbesucher bereiteten Probleme. Auch mancher Mitarbeiter der Stawag, der Trianel oder der Regio IT spare sich die 25 Euro Monatsgebühr im firmeneigenen Parkhaus am Grünen Weg und parke in der Passstraße.

In gewisser Weise hat sich die Politik sogar schon mit dem Thema beschäftigt. Das war im Jahr 2007, als in der Bezirksvertretung Mitte die neue Prioritätenliste für Bewohnerparkbereiche verabschiedet wurde.

Auf dieser Liste steht die Zone „T” für Thomashofstraße - zu der wohl auch die Passstraße sowie die anderen Straßen im Umfeld gehören würden - sogar ziemlich weit oben. Aber eben nur ziemlich. Ganz oben stand das Rehmviertel. Diese Zone ist ganz aktuell vor kurzem eingerichtet worden.

Als nächstes ist laut Axel Costard vom Presseamt 2010 wohl die Zone „Ost 2/Blücherplatz” an der Reihe. Danach käme die Thomashofstraße sowie die Zone „E” für Elsa-Brandström-Straße. Dafür sind aber noch gar keine Zuschussmittel beantragt. Die Kosten einer solchen Zone liegen bei rund 60000 Euro für Parkscheinautomaten, Schilder und Markierungen.

„Ein zweischneidiges Schwert”

Überdies warnt Costard allerdings: „Die Einrichtung einer Bewohnerparkzone ist immer ein zweischneidiges Schwert.” Damit habe man schon so manche Erfahrung machen müssen. So gebe es immer Menschen, die dafür seien, aber auch nicht weniger, die dagegen seien - zum Beispiel, weil ihre Besucher dann Parkscheine ziehen müssen.

Im Frankenberger Viertel - von Parkplatzproblemen arg gebeutelt - habe sich bei einer Befragung eine Mehrheit gegen Bewohnerparken ausgesprochen. „Die Verwaltung tut sich schwer mit den Maßnahmen”, so Costard. „Deshalb überlassen wir die Entscheidung dem Stadtrat.”
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