Walheim/Montebourg - Partnerstadt: Walheimer knüpfen neue Kontakte bei Besuch in Montebourg

Partnerstadt: Walheimer knüpfen neue Kontakte bei Besuch in Montebourg

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Bestens gerüstet fürs Abenteuer Normandie: Die Walheimer Reisegruppe besuchte die Partnerstadt Montebourg und ihre romantische Umgebung an der französischen Atlantikküste. Foto: Ladislaus Hoffner

Walheim/Montebourg. Seit 57 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Walheim und der französischen Kleinstadt Montebourg. Sie ist die älteste Städtepartnerschaft der Stadt Aachen und wurde schon 1960, drei Jahre vor dem Élysée-Vertrag, begründet.

Für ein langes Wochenende weilte eine Aachener Reisegruppe auf Einladung des Städtepartnerschaftskomitees Aachen-Walheim-Montebourg in der Normandie. Bei der Anreise machten die Aachener einen Zwischenstopp in Amiens und besichtigten die eindrucksvolle Kathedrale, die, wie der Aachener Dom, zum Weltkulturerbe der Unesco zählt.

Bei der Ankunft in Montebourg wurden die Teilnehmer von Bürgermeister Jean-Pierre Mauquest und der Vorsitzenden des französischen Partnerkomitees Isabelle Thomas im Rathaus begrüßt. Gerd Schnuch, Vorsitzender des Aachener Komitees, bedankte sich für die Gastfreundschaft und Mithilfe bei der Organisation des Aufenthaltes. Die Bedeutung des europäischen Geistes in der heutigen Zeit wurde von Ladislaus Hoffner als Vertreter der Stadt Aachen betont.

Die Gruppe tauchte in das Markttreiben des kleinen Fischerortes Saint-Vaast-la-Hougue ein und besichtigte Barfleur, das in der Liste der schönsten Dörfer Frankreichs zu finden ist. Im Küstenhinterland wurde der durch zahlreichen Bauten im Art-déco-Stil und der Belle Époque geprägte Badeort Bagnoles de L‘Orne erkundet. Etwas weniger mondän ging es bei einer Planwagenfahrt mit Kaltblütern auf der Ferme de la Michaudiere zu. Auf viel Beifall bei den pferdekundigen Öchern traf die beeindruckende Vorführung mit den Pferden des Hofes. Bei einer Reise in die Normandie darf Mont-Saint-Michel nicht fehlen. Die kleine Gemeinde residiert seit 708 auf der gleichnamigen Felseninsel. Da die Sonne ein Einsehen hatte, war dieser Besuch ein Höhepunkt der Reise.

Für die Vorstände der beiden Komitees gab es aber auch ein wenig Arbeit. Die Termine für 2018 wie die Teilnahme des deutschen Komitees am Chandeleur-Markt, die Teilnahme der Franzosen beim Karlspreis und beim Historischen Jahrmarkt in Kornelimünster, der Jugendaustausch sowie ein Besuch des französischen Komitees in Aachen wurden besprochen. Vor der Abreise wurden die Teilnehmer im Rathaus verabschiedet. An diesem Wochenende gelang es nicht nur, die bestehenden Beziehungen zu vertiefen, es traten sogar während der Fahrt neun Teilnehmer in den Partnerschaftsverein ein.

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