Partnerstadt-Besuch: 400 Kilo Aachen für die Freunde in Kostroma

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Aus Partnern sind Freunde geworden: Die beiden Bürgermeister Jurij Zhurin und Marianne Conradt (Bildmitte) mit der Reisegruppe unter dem Ausstellungsplakat. Foto: Ralf Harth

Aachen. Der Verein Aachen-Kostroma, Verein zu Förderung der Partnerschaft und Freundschaft, hat eine Reise in die Partnerstadt Kostroma an der Wolga unternommen. Besonderer Anlass war das zehnjährige Jubiläum der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages durch die Bürgermeister der beiden Städte.

Auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Kostroma, Juri Zhurin, war auch Bürgermeisterin Marianne Conradt mit der Gruppe gefahren.

Bei einem Empfang im Rathaus Kostroma aus Anlass des Jubiläums blickten beide Bürgermeister auf die vergangenen zehn Jahre zurück, in denen sich erfreuliche und lebendige Beziehungen zwischen den Städten und besonders zwischen den Menschen entwickelt haben. Von beiden Städten wurde angekündigt, diese vielfältigen Begegnungen weiter zu fördern und insbesondere im Jugendbereich eine Belebung bestehender Kontakte und deren Ausbau zu unterstützen. Den offiziellen Lunch, zu dem Zhurin eingeladen hatte, nutzten Conradt und Zhurin gleich, um sich näher kennenzulernen, und die Vereinsmitglieder konnten mit einigen russischen Freunden Neuigkeiten austauschen. Von beiden Seiten wurde vielfach das große Bedauern darüber ausgedrückt, dass Annelore Einmahl, die Vorsitzende des Aachener Vereins, diese Jubiläumsreise nicht mitmachen konnte.

Der Aachener Partnerschaftsverein hatte als Jubiläumsgeschenk eine große Ausstellung über die Stadt Aachen in der Kostromaer Gebiets-Bibliothek eingerichtet. Darin wird ein umfassender Überblick über die Geschichte unserer Stadt gegeben sowie das heutige Bild und das tägliche Leben in Aachen mit Exponaten zu Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur dargestellt.

Für diese Ausstellung waren fast 400 Kilogramm Material von Aachen nach Kostroma geschickt worden. Besondere Unterstützung für diese Ausstellung erfuhr der Verein durch verschiedene Fachbereiche und Einrichtungen der Stadt Aachen, durch die RWTH, die Uniklinik, den ALRV, die FH Aachen und auch durch private Unterstützer, wie die Aachen Arkaden, Geschichtsverein, Sammlung Crous. Der Partnerschaftsverein bedankt sich ausdrücklich bei allen Unterstützern und Helfern.

Für die Gruppe der Vereinsmitglieder schloss sich an diese offiziellen Tage eine Rundreise durch verschiedene Städte des berühmtem Goldenen Ringes an. Dabei wurden alte Kreml- und Klosteranlagen besucht und viele noch erhaltene oder wieder restaurierte orthodoxe Kirchen besichtigt, deren farbige Fresken und vergoldete Ikonenwände eindrucksvolle Zeugnisse der alten russischen Kirchenkunst sind. Nach elf Tagen landete die Reisegruppe voller tiefer Eindrücke wohlbehalten wieder in Düsseldorf.

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