Parkplatzärger passé: Museumsfans fahren stressfrei

Von: Katrin Haas
Letzte Aktualisierung:
Preisen das Kombi-Ticket an: v
Preisen das Kombi-Ticket an: von links Olaf Müller, Frank Heidemann (Kulturbetrieb), Birgit Krücken (AVV), Stadtdirektor Wolfgang Rombey sowie Anne Linden und Katrin Herf (Aseag). Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Möglichst entspannt wollen die Besucher anreisen und nicht lange nach einem Parkplatz in der Innenstadt suchen: Der Weg zu den Museen, die vor allem in der Innenstadt liegen, kann zum Stressfaktor werden.

Mit dem neuen Museums-Ticket soll sich das ändern. Der Kulturbetrieb der Stadt Aachen hat gemeinsam mit dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) und der Aseag ein Kombi-Ticket aus Fahrkarte für Bus und Bahn und der Eintrittskarte für ein Museum entwickelt. Der Besucher kann mit dem Ticket aus der Stadt Aachen und der Städteregion zu einem ausgewählten Museum hin- und zurückfahren.

„Wichtig ist, dass vor Fahrantritt ein Museum ausgewählt und in das Ticket eingetragen wird”, erklärt Katrin Herf von der Aseag. Zu den möglichen Zielen gehört das Internationale Zeitungsmuseum, das Suermondt-Ludwig-Museum, das Ludwig Forum für Internationale Kunst, das Couven Museum, das Zollmuseum Friedrichs und das Aachener Rathaus als Teil der Route Charlemagne.

In Zukunft wird voraussichtlich auch das Centre Charlemagne mit einbezogen. Der Besucher kann seit Anfang August mit dem Ticket alle Verkehrsmittel des AVV zur An- und Abreise nutzen und das Museums-Ticket direkt beim Busfahrer oder an den Fahrscheinautomaten kaufen. Außerdem ist es in den Vorverkaufsstellen und im Kunden-Center der Aseag erhältlich.

Birgit Krücken vom AVV erklärt: „Die Idee knüpft an bestehende Tickets an.” Dazu gehört beispielsweise das Pinguin-Ticket, das den Eintritt und die Anreise zum Tierpark kombiniert. „So können die Besucher ökologischer Anreisen”, sagt Olaf Müller, Leiter des städtischen Kulturbetriebs.

Der Kulturinteressierte reist also ohne stressige Autofahrt an und tut der Umwelt nebenbei etwas Gutes. „Ich hoffe, dass viele Aachener und Besucher das Ticket nutzen”, sagt Stadtdirektor Wolfgang Rombey. Denn wenn das Ticket bei den Nutzern gut ankommt, ist auch eine Erweiterung denkbar. Das wäre beispielsweise ein Ticket, das auch die Fahrt von einem Museum zum anderen beinhaltet.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert