Aachen - Parkleuchten: Feuertanz und Lichtermeer zum Jubiläum

Parkleuchten: Feuertanz und Lichtermeer zum Jubiläum

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Spektakuläre Show: Die Feuertänzer „„ESteffannia & Lemmi“ begeisterten die Besucher am Wochenende beim Parkleuchten im Kennedypark, der vor genau 50 Jahren eingeweiht wurde. Foto: Andreas Herrmann
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Aber auch sonst machte die Veranstaltung ihrem Namen alle Ehre, glich die Anlage im Ostviertel zeitweise einem wahren Lichtermeer. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Es war eine Zitterpartie. Und das gleich in zweifacher Hinsicht. Denn beim dritten Parkleuchten im Kennedypark sorgte nicht nur der Blick in den Himmel für Skepsis.

Auch bei der spektakulären Feuershow trat der ein oder andere Besucher der Vorsicht halber einen Schritt zurück. Aber mit der ersten Regenpause trauten sich auch die vielen Zuschauer mehr und wagten mutig den Schritt nach vorn. Und dieser hat sich gelohnt. Denn was das Duo „eSteffania & Lemmi“, das gemeinsam als die „Feuertänzer“ auftritt, mit Fackeln, Wunderkerzen und jeder Menge Flammen zeigte, war spektakulär und wunderschön zugleich.

Bange Blicke zum Himmel

Doch es war nicht nur das Parkleuchten, was groß bejubelt wurde. Gleichzeitig feierte der Kennedypark selbst sein 50-jähriges Bestehen. Am 17.9.1966 wurde der Park, in der sich früher die „Gelbe Kaserne“ befand, offiziell eingeweiht. Als Erinnerung an die „Gelbe Kaserne“ blieben die acht dorischen Säulen des früheren Torbaus am Elsassplatz stehen.

Heute wird der Park nicht nur von vielen Aachenern besucht, sondern auch für Aktivitäten der Nadelfabrik genutzt. Der Blick von Walter Köth, dem Leiter der Nadelfabrik, richtete sich an diesem Abend mehrfach mit etwas Sorge in Richtung Himmel. Aber trotz einiger Regenschauer ließen sich die vielen Menschen die gute Laune nicht nehmen. Kurzerhand wurden Regenschirme aufgemacht und das Treiben im Trockenen mitverfolgt.

„50 Jahre Kennedypark, das ist ein Grund zum Feiern, und das Parkleuchten zeigt einmal mehr, wie schön dieser Park ist,“, betonte Köth. Und während er sprach, loderten im Hintergrund schon die ersten Flammen, die dann, mit Beginn der Feuershow, zu einem großen Flammenfeuerwerk wurden. Feuer-Jonglage, funkensprühende Sterne und sogar ein kleiner, leuchtender Text anlässlich des Park-Jubiläums sorgten für langen Applaus und staunende Blicke. Neben den „Feuertänzern“ hüllten die vielen Lichtstäbe und Scheinwerfer den gesamten Park in ein wahres Lichtermeer aus grünen, blauen, gelben und roten Farben.

Funk und Soul auf der Bühne

Auf der Bühne spielte die Funk- und Soulband „Kräuterfunk und Bassdrum“ tanzbare Musik. Und in der Zwischenzeit wurden auch die Regenschirme wieder eingepackt, denn größtenteils blieb es dann doch trocken. So ist aus der anfänglichen Zitterpartie ein rundum gelungener Abend geworden, bei dem die Besucher letztlich die Stimmung und Atmosphäre bis weit in die Nacht hinein genießen konnten.

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