Parken bleibt das Thema im Frankenberger Viertel

Von: Jan Weck
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Aachen. Die Einführung von Bewohnerparkzonen beschäftigt die Politik als langwieriges und komplexes Thema. Insbesondere die Einführung einer solchen Parkzone im Frankenberger Viertel wurde kontrovers diskutiert.

Immer wieder wurde in diesem Zusammenhang auf die politisch engagierte Bürgerschaft des Bezirks hingewiesen, die sich vor einigen Jahren in einer Umfrage ablehnend geäußert hatte.

Mittlerweile ist es jedoch fraktionsübergreifender Konsens, dass es auch im Frankenberger Viertel eine Bewohnerparkzone geben wird. Schließlich sei wachsender Parkdruck deutlich spürbar, der auch mit bereits vorhandenen Parkzonen zusammenhinge, die das Viertel umgeben.

Zur Debatte stand während der letzten Sitzung des Mobilitätsausschusses allerdings, auf welche Art die Anwohner in die Planungen einbezogen werden sollen. Geht es nach der SPD, dann bekommen sie ein Forum, um ihre Wünsche zu äußern noch bevor ein Konzept für Parkzone entwickelt wird.

Reihenfolge jetzt festgelegt

Wenig hält davon die CDU-Fraktion, die an bewährtem Vorgehen festhalten möchte. Zuerst solle ein konkreter Plan entwickelt werden, um ihn dann den Bürgern vorzustellen. Änderungswünsche könne man sich anschließend anhören und noch immer berücksichtigen. Beschlossen wurde die neue Prioritätenliste, welche die Reihenfolge der entstehenden Parkzonen festlegt: T (Thomashofstraße), N (Nizzaallee), Z (Zollernstraße), V (Viktoriaallee), C (Beverstraße), BU2 (Viehhofstraße), BU3 (Krugenofen), M (Habsburgerallee) und U (Körnerstraße).

Michael Carmincke, Vorstand der Aseag, stellte während der Sitzung das Flottenkonzept seines Unternehmens bis 2016 vor. 80 neue Busse wird die Aseag in den kommenden Jahren anschaffen. Ob sie mit alternativen Antriebstechnologien unterwegs sein werden, war die zentrale Frage in Carmickes kurzem Vortrag, die relativ klar mit „nein” beantwortet wurde.

Der Schadstoffausstoß von Hybrid- oder Diesel-Hybrid-Motoren sei kaum geringer als von modernen Dieselmotoren. Entstehende Kosten bei der Instandhaltung sowie ökologische Kosten müssten bei der Entwicklung eines umweltfreundlichen Konzepts ebenfalls berücksichtigt werden.

Ein weiteres Thema war das Verkehrskonzept für Burtscheid. In der Viehofstraße wird es zukünftig schräge Parkplätze geben, die Fahrtrichtung der Einbahnstraße zwischen Gregorstraße und Kleverstraße wird geändert und der Spielplatz an der Kleverstraße wird zum Parkplatz.
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