Ordensverleihung: Sieben Kameras linsen nach Überraschungen

Von: Robert Esser und Albrecht Peltzer
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Erkannt? Tagesschau-Sprecher Jens Riewa probt mit „Vicky Leandros“ auf der Eurogressbühne. Samstag wird‘s „tierisch ernst“. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Hoffentlich überrascht das Publikum Vicky Leandros nicht zu früh. Wenn die Sängerin ihre Melodie „Was kann denn schon geschehen“ präsentiert, dürften am Samstagabend bei der 66. Ordensverleihung Wider den tierischen Ernst viele an den Hit der 4 Amigos „Vür Öcher lieben das Leben“ denken – und mitsingen.

Die Griechin kann das nicht wissen, sie reist erst Samstag an und blieb wie alle anderen prominenten Programmnummern der Generalprobe im Eurogress fern.

Stattdessen mimten meist Doubles die Comedians Guido Cantz, Malte Pieper, Markus Maria Profitlich, Ingo Appelt, Hastenrath‘s Will und Abdelkarim sowie die geplanten politischen Büttenreden: FDP-Politikerin Katja Suding, Ordensritterin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, die erste muslimische Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf, den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek aus Aachen, und natürlich Laudatorin Annegret Kramp-Karrenbauer sowie den polarisierenden neuen Ordensritter Markus Söder. „Es wird ein tolles, sehr integratives Programm mit dem berühmtesten Bayern, den Deutschland kennt“, sagte der Präsident des Aachener Karnevalsvereins (AKV), Dr. Werner Pfeil, am Rande der Probe – augenzwinkernd. Dank AKV-Soundexpress (Leitung Dieter Graf), musikalischem Kopf der Show, Meinolf Bauschulte, und professioneller Hilfe der WDR-Crew klang die Musik hier schon am Freitag besser als bei den meisten Sitzungen zuvor.

Das trug wohl dazu bei, dass Pfeils Co-Moderatoren – Tagesschau-Sprecher Jens Riewa und AKV-Vizepräsident Rolf Gerrards (der nach der diesjährigen Ordensverleihung Elferrat und AKV-Bühne verlässt) – schon bester Stimmung waren. Vielleicht auch wegen der tollen Aachener Nummern mit Prinzen, Garden, Tanzgruppen und viel Musik – zum Beispiel die Öcher Originale, Kurt Christ, Lennet Kann und die Kölner Räuber mit ihrem Aachener Sänger Torben Klein.

WDR-Regisseurin Susanne Goldberg lässt sieben Kameras filmen. Dann wird geschnitten. Am Montagabend gibt‘s ab 20.15 Uhr exakt 120 Minuten aus dem – wahrscheinlich – über dreistündigen Liveprogramm. Was wohl davon abhängt, ob‘s am Samstag noch weitere Überraschungen gibt...

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