Opfer kaltblütig in die Brust geschossen
Weiträumig abgesperrt: Nachdem ein 40-jähriger Albaner in der Nacht zum Donnerstag in der „Hansemann-Schänke” niedergeschossen worden war, sicherte die Kriminalpolizei stundenlang Spuren in der Kneipe. Foto: Ralf Roeger
Das Opfer kämpft am Donnerstagabend noch ums Überleben, der Täter befindet sich auf der Flucht. Nach AZ-Informationen hat er bei der Tat ein großes Maß an Kaltblütigkeit und Brutalität an den Tag gelegt. Sein Opfer sitzt demnach mit mehreren Begleitern an der Theke, als der Mann kurz vor Zapfenstreich die Kneipe betritt. Täter und Opfer reden miteinander. Dann eskaliert das Gespräch zum Streit, ehe es plötzlich knallt und die Männer an der Theke fliehen. Der Täter schlägt dem Opfer noch mit einem Gegenstand - möglicherweise handelt es sich dabei um die Schusswaffe - auf den Kopf und flieht. Das Opfer rappelt sich auf, um die Gaststätte zu verlassen, bricht aber nach einigen Metern mit einer Schusswunde in der Brust zusammen. Im Klinikum wird der Mann in der Nacht notoperiert. Er schwebt in Lebensgefahr, ist nicht vernehmungsfähig.
Am Morgen danach ist die nächtliche Gewalttat am Hansemannplatz noch allgegenwärtig. Auf dem Pflaster vor der Gaststätte kann man Blutspuren erkennen, der Straßenbereich ist noch für Stunden weiträumig abgesperrt, Kriminaltechniker sichern Spuren im Schankraum und vor dem Lokal. Nach AZ-Informationen stellen sie ein Projektil sicher.
Die Mordkommission ermittelt auf Hochtouren. Am Nachmittag gibt Dr. Jost Schützeberg, Sprecher der Aachener Staatsanwaltschaft, auf Anfrage bekannt, dass das zunächst unbekannte Opfer identifiziert werden konnte. Es handelt sich demnach um einen 40 Jahre alten Albaner. Zu diesem Zeitpunkt werden andere Gäste, die in der Kneipe waren, vernommen. Man wolle die Verbindung zwischen Täter und Opfer klären, sagt Schützeberg. Bereits am frühen Morgen um kurz nach 6 Uhr hat die Staatsanwaltschaft per Pressemitteilung dringend nach Zeugen für das Geschehen in der Schänke gesucht. Das Opfer hat unterdessen möglicherweise noch Glück im Unglück. Am Donnerstagnachmittag stabilisiert sich sein Gesundheitszustand laut Jost Schützeberg zumindest.
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Am Morgen danach ist die nächtliche Gewalttat am Hansemannplatz noch allgegenwärtig. Auf dem Pflaster vor der Gaststätte kann man Blutspuren erkennen, der Straßenbereich ist noch für Stunden weiträumig abgesperrt, Kriminaltechniker sichern Spuren im Schankraum und vor dem Lokal. Nach AZ-Informationen stellen sie ein Projektil sicher.
Die Mordkommission ermittelt auf Hochtouren. Am Nachmittag gibt Dr. Jost Schützeberg, Sprecher der Aachener Staatsanwaltschaft, auf Anfrage bekannt, dass das zunächst unbekannte Opfer identifiziert werden konnte. Es handelt sich demnach um einen 40 Jahre alten Albaner. Zu diesem Zeitpunkt werden andere Gäste, die in der Kneipe waren, vernommen. Man wolle die Verbindung zwischen Täter und Opfer klären, sagt Schützeberg. Bereits am frühen Morgen um kurz nach 6 Uhr hat die Staatsanwaltschaft per Pressemitteilung dringend nach Zeugen für das Geschehen in der Schänke gesucht. Das Opfer hat unterdessen möglicherweise noch Glück im Unglück. Am Donnerstagnachmittag stabilisiert sich sein Gesundheitszustand laut Jost Schützeberg zumindest.








