Open-Air-Kino kommt Waisenhäusern zugute

Von: Nils Heinichen
Letzte Aktualisierung:
8007772.jpg
Die Rotarier Leo Stürtz, Traude Kikull-Stamm, Gabriele Goeble sowie Wolfgang Huber vom Fundraising des Bistums Aachen (v.l.) freuen sich über den guten Zuspruch beim Benefiz-Kino auf dem Katschhof während der Heiligtumsfahrt. Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Public Viewing“ ist zurzeit in aller Munde: An jeder Ecke Aachens bilden sich kleine Gruppen, die zusammen die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft verfolgen. Doch nicht nur die WM in Brasilien veranlasst die Menschen zum sogenannten Rudelgucken.

Anlässlich der diesjährigen Heiligtumsfahrt veranstaltet der Rotary Club Aachen-Nordkreis zwei Open-Air-Filmabende auf dem Aachener Katschhof.

„Wir wollen die Heiligtumsfahrt bewerben und haben uns überlegt, passend dazu zwei Filme zu zeigen“, erklärt der Vorsitzende des Gemeindienstes des Clubs, Leo Stürtz. „Eigentlich sind alle Veranstaltungen zur Heiligtumsfahrt kostenlos. Wir erheben aber aufgrund des Benefiz-Gedankens einen Eintritt in Höhe von fünf Euro“, ergänzt der Kino-Betreiber. Der komplette Erlös beider Filmabende kommt den drei Waisenheimen in Aachen zugute. Mit dem Geld sollen neue Instrumente und Bücher angeschafft werden.

Der erste Teil der diesjährigen Veranstaltung ist bereits passé. Bei herrlichem Wetter erfreute sich die Komödie „Saint Jacques… Pilgern auf Französisch“ am Montagabend großer Beliebtheit beim Publikum. Der Film handelt von drei Pilgern, die sich unfreiwillig auf den Weg nach Santiago de Compostela begeben.

„Beide Filme haben einen Bezug zur Heiligtumsfahrt. Das Thema ‚Pilgerfahrt‘ spielt in beiden Filmen eine wichtige Rolle“, erzählt Traude Kikull-Stamm, Präsidentin des Rotary Clubs Aachen-Nordkreis.

Zweiter Abend am Freitag

Am Freitag, 27. Juni, folgt der zweite Filmabend. Um 19.30 Uhr wird im Anschluss an die Pilgermesse „Dein Weg“, ein Drama von Emilio Estevez, gezeigt. Der Augenarzt Tom Avery reist nach Frankreich, um den Leichnam seines Sohnes zurückzuholen. Avery äschert die Überreste seines Sohnes ein, packt sie in dessen Rucksack und pilgert den berühmten Jakobsweg entlang, um seinem Sohn die letzte Ehre zu erweisen. „Ein Film mit dramatischem Hintergrund“, verrät Traude Kikull-Stamm.

Allerdings sollen die Filme nicht im Mittelpunkt stehen. „Wir hoffen, dass wir am Ende mit einer erfreulichen Spende dastehen“, betont die Präsidentin. „Wir wollen wahrgenommen werden und zeigen, wofür wir stehen. Jetzt sind wir gespannt, wie viele Leute wir begeistern können.“

Bereits in der Vergangenheit hat der Rotary Club erfolgreich mehrere Open-Air-Kinoabende organisiert – unter anderem auch das Open-Air-Kino 2012 auf dem Aachener Tivoli oder 2013 im Kapuziner Karree. Auch damals wanderte der Reinerlös in einen wohltätigen Zweck, unter anderem profitierte das Hilfswerk unserer Zeitung „Menschen helfen Menschen“ davon.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert