Open-Air-Kino: George Clooney ist einer der letzten in der Soers

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Bis zu 450 Besucher an einem Abend: Die Kritiken der Zuschauer für das Open-Air-Kino im Dressurstadion auf dem CHIO-Gelände fielen positiv aus. Der Rotary Club würde die Reihe jedenfalls gerne im kommenden Jahr an gleicher Stelle wiederholen. Foto: Andreas Schmitter
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Bei den Vorstellungen wurden die Besucher über die Aktion „Aachen 2025“ informiert. Foto: Ralf Roeger

Aachen. George Clooney war eine der letzten Hollywoodgrößen, die während des Open-Air-Kinos im Dressurstadion des CHIO-Geländes zu Gast waren. Rote Couch, asiatische Fast-Food-Box und Julia Roberts im Arm.

Mit dem US-Thriller „Money Monster“, in dem Clooney und Roberts Hauptrollen spielen, und der französischen Komödie „Birnenkuchen mit Lavendel“ endete am Wochenende die Kinoreihe in der Soers. Als kleines Extra wartete auf die Besucher am Freitag und Samstag ein noch laufendes Gewinnspiel unserer Zeitung, bei dem Kreativität gefragt ist.

Eine endgültige Bilanz über die vergangenen 17 Tage kann der Rotary Club Aachen-Nordkreis, der das Open-Air-Kino veranstaltet hat, noch nicht ziehen. „Der Kassensturz kommt erst noch“, sagt Rotarier Dr. Weert Zell, „und Ende September sprechen wir darüber, welche zwei oder drei Projekte wir in der Region mit dem Erlös unterstützen werden.“

Die 21.000 Euro aus dem Vorjahr sollten getoppt werden, hatte Leo Stürtz im Rotary Magazin im vergangen Monat angekündigt. Stürtz ist Vorsitzender des Gemeindienstes des Rotary Clubs und Kinobetreiber in Aachen und Alsdorf. Außerdem hat der Kinokenner die 15 gezeigten Filme ausgewählt.

Die Besucherzahlen seien ab dem 12. August, als die Kinoreihe mit einem Film täglich begonnen hatte, immer unterschiedlich gewesen: 200 bis 450 Zuschauer hätten abends ab 19.30 Uhr auf der Tribüne im Dressurstadion Platz genommen.

„450 ist schon eine recht gute Zahl, aber mit 200 sind wir nicht ganz zufrieden“, sagt Zell, der selbst an mehr als zehn Tagen Teil des ehrenamtlichen Helferteams war. Kalte Tage zu Beginn, andere Veranstaltungen in der Region (zum Beispiel der Öcher Bend oder das Alemannia-Heimspiel), Urlaubszeit – drei Argumente, die Zell anführt, warum es nicht immer so lief, wie der Verein es sich erhofft hatte.

Zell zeigt sich dankbar, dass die Veranstaltung nach sechs Jahren das erste Mal auf dem CHIO-Gelände stattgefunden hat. „Das ist nicht selbstverständlich, und wir danken auch den Sponsoren, dass das geklappt hat. Wir würden das Kino nächstes Jahr gerne wieder dort anbieten, aber dafür müssen natürlich noch die Gespräche geführt werden“, sagt er.

Der Tivoli stand dieses Jahr wegen des Alemannia-Heimspiels in der Fußball-Regionalliga am Freitag nicht zur Verfügung. Kinogänger Sebastian Meyer, 18, aus Aachen fand das gar nicht mal so schlimm, wie er nach „Money Monster“ am Samstag erzählt: „Letztes Jahr im Tivoli war der Blick schlechter als jetzt im Reitstadion. Ich fand’s hier super angenehm und unkompliziert – eine gute Location. Die Plätze waren auch bequem mit den Sitzkissen.“ Seine Freundin ergänzt: „Beim Open-Air-Kino damals vor dem Cineplex war es aber noch bequemer.“

Wie leben wir 2025?

Die Zeit vor dem Filmstart hat das Paar am Samstag genutzt, um sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Es ging aber nicht um die Frage, ob sie im nächsten Sommer immer noch gemeinsam unter freiem Himmel Hollywoodstreifen schauen, sondern wie sie sich Aachen im Jahr 2025 vorstellen. Wie leben wir in gut zehn Jahren? Wie verändert der digitale Wandel unser Verhalten?

Anlass war ein Gewinnspiel unserer Zeitung (siehe unten auf der Seite), das auf die Veranstaltung „Aachen 2025“ im September (23. bis 25.) aufmerksam machen will. Acht über Aachen verteilte Themenparks beschäftigen sich mit zentralen Zukunftsfragen und möchten bereits einige Antworten geben. Veranschaulicht werden sie von Firmen, Forschern und Hochschulen.

Etliche Ideen haben die Besucher in der Soers nach den Filmen bei den Mitarbeitern unseres Medienhauses abgegeben. Die zehn kreativsten und besten haben die Chance auf Preise – das heißt auch: Nicht das Losglück entscheidet, sondern eine Jury, in der unter anderem Prof. Bernd Mathieu, Chefredakteur unserer Zeitung, sitzt.

Das Gewinnspiel läuft noch bis zum 25. September, die Flyer werden am Veranstaltungswochenende ausliegen. Zudem können kreative Köpfe auch online ihre Ideen abgeben.

Ohne zu viel über bereits abgegebene Ideen zu verraten, hier einige Denkanstöße: Was wären Alternativen zu Bussen, Autos und sogar dem Fahrrad in Aachen? Wer oder was unterstützt zukünftig Menschen, die ihren Alltag nicht selbstständig bewältigen können? Müssen Sie noch zum Arzt gehen, um zu erfahren, welche Krankheit sie haben? Wie kann jeder ohne Mehraufwand Energie erzeugen? Und die Frage aller Fragen: Wie sieht die Pokémon-Jagd im Jahr 2025 aus?

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