Aachen - Olympische Spiele faszinieren Teilnehmer der Ferienspiele in Richterich

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Olympische Spiele faszinieren Teilnehmer der Ferienspiele in Richterich

Von: Jessica Jumpertz
Letzte Aktualisierung:
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Dabei sein ist alles: Bei den Ferienspielen im Richtericher Kinder- und Jugendzentrum „Cube“ ging es sportlich hoch her. Kein Wunder: Lautete das Motto doch „Olympiade im Cube“. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Lachende Kinder laufen durch die Turnhalle und spielen Ball, laute Rufe ertönen. Es ist Zeit zum freien Spielen in der Turnhalle neben dem Kinder- und Jugendzentrum „Cube“ in Richterich. Nach drei Wochen gehen die Ferienspiele mit dem Motto „Olympiade im Cube – Dabei sein ist alles“ zu Ende. 102 Anmeldungen gab es insgesamt für das Ferienprojekt – damit waren die Ferienspiele ausgebucht.

Obwohl die Ferienspiele jedes Jahr ein anderes Motto haben, zeichnet sich das Konzept des Projektes vor allem durch eines aus — Flexibilität. Jeden Tag wurden vier bis fünf Workshops angeboten, die zum Thema passten. Die Kinder konnten außerdem frei Spielen, Basteln oder konnten sich im Programmpunkt „Olympische Disziplin“ aussuchen, was sie gerne machen möchten.

Das Programm fand täglich von 9 bis 15.30 Uhr statt. Zusätzlich gab es eine Frühbetreuung für Kinder mit berufstätigen Eltern. Neben den beiden hauptberuflichen Kräften des „Cube“, Einrichtungsleiter Roger Hintzen und Kathrin Rademacher, betreuten zwölf ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Kinder.

Die Kinder hatten zum Beispiel so viel Spaß an der Schatzsuche im Geocaching-Workshop, dass der Workshop statt einmal mehrfach stattfand. „Ich glaube, dass den Kindern die Flexibilität am besten gefällt“, sagte Kathrin Rademacher, pädagogische Mitarbeiterin im Kinder- und Jugendzentrum. Außerdem gab es Bastelworkshops, zum Beispiel für olympische Fackeln aus Papier, Kochworkshops, die unter anderem Pizza-Muffins machten und sportliche Aktivitäten wie Basketball und Fußball.

„Mir gefällt am besten, dass die Kinder sich hier austoben können, dass sie Spaß haben und mit den Betreuern spielen wollen“, erzählte Sam Tiedemann (17), einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Auch Rosa Rickert (20) hat Spaß an ihrer Arbeit als Betreuerin: „Das Gemeinschaftliche ist schön. Man lernt immer wieder etwas Neues und mit den Kinder auf jeden Fall. Man fühlt sich hier Zuhause“. Am letzten Tag der Ferienspiele, die am 11. Juli starteten, gibt es eine Olympiade für die Kinder. An verschiedenen Stationen treten sie in Gruppen gegeneinander an und messen sich im Sackhüpfen und Dosenwerfen. Verlierer gibt es keine — alle Kinder erhalten einen Preis.

Durchschnittlich nahmen 75 Kinder pro Woche an den Ferienspielen teil. Finanziert wurde das Projekt durch die Förderung der Stadt Aachen, Spenden und einen Teilnehmerbeitrag, der 40 Euro für drei Wochen betrug. Die Mitarbeiter sind mit viel Engagement dabei — und das wird belohnt, denn viele Kinder haben schon öfter an den Ferienspielen teilgenommen. „Die schönste Bestätigung ist, wenn die Kinder nachmittags nicht gehen wollen, wenn die Eltern kommen“, sagte Rosa Rickert lachend.

Die Ferienspiele finden dreimal im Jahr statt und setzen sich aus drei Wochen in den Sommerferien, einer Woche in den Herbst- und einer Woche in den Osterferien zusammen. Organisiert wird das Ferienprojekt vom Kinder- und Jugendzentrum „Cube“, dass neben den Ferienspielen einen Kinder- und einen Jugendtreff sowie weitere Aktivitäten und Aktionen anbietet. Infos zum „Cube“ und dem Programm gibt es unter www.cube-aachen.de.

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