Olympia 2032: „Eine geniale Idee“

Von: Wolfgang Schumacher
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Die Portugiesin Maria Caetano (r.) wird betreut von Dressur-Trainerlegende Ton de Ridder. Der Wahl-Aachener stand mit seinem Schützling Moderatorin Katharina Menne Rede und Antwort. Foto: Harald Krömer
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Die Deutsche Meisterin im Springreiten, Laura Klaphake, posiert mit Moderatorin Laura Beemelmanns für den „Nachrichten“-Fotografen. Foto: Harald Krömer
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Baron Horst von Buchholtz mit Thomas Vogel. Foto: Harald Krömer

Aachen. Der Ton von ALRV-Vizepräsident Baron Wolf von Buchholtz wurde ernst, als es im Interview auf der Bühne des ZVA-Medienzentrums um die Idee ging, womöglich 2032 olympische Disziplinen in der Soers zu veranstalten. Seit Beginn des diesjährigen CHIO geistert die Idee des CHIO-Vermarkters Michael Mronz durch die Talkrunden, Olympia 2032 nach NRW zu holen.

„Die Soers wäre dabei eine quasi natürliche Austragungsstätte“, griff von Buchholtz die Frage von Moderatorin Laura Beemelmanns gerne auf. Es sei eine „geniale Idee“ von Mronz, denn man könne hier in Aachen ohne allzu großen Kostenaufwand „die reiterlichen Disziplinen veranstalten“, sagte Buchholtz. Er griff auch gerne das heiße Thema „Geländeerweiterung“ in der Soers auf. „Wir sind das weltbeste Turnier auf dem mit nur 20 Hektar kleinsten Gelände“, konstatierte der Baron. Wenn jetzt in naher Zukunft die Polizei ihr altes Präsidium unmittelbar in der Nachbarschaft des ALRV-Geländes tatsächlich verlassen habe, sei das schon eine Option, über die der ALRV sehr ernsthaft mit der Stadt Aachen verhandeln werde.

Wie international sich die Soers auch in diesem Jahr wieder präsentiert, machte Dressurtrainer Ton de Ridder in ein paar Sätzen klar. An der Seite des Niederländers mit Wohnsitz in Aachen stand die portugiesische Dressurreiterin Maria Caetano, die er trainiert und deren Einsätze er auf dem CHIO betreut. „Gestern beim Nationenpreis hat der junge Springreiter Maurice Tebbel mit seinen tollen Ritten gezeigt, dass hier junge Reiter sehr wohl eine Chance haben“, antwortete er auf die Frage von Moderatorin Katharina Menne.

Das sei gut so, allerdings bekomme man „diese Chance nur, wenn man hart arbeitet“, betonte der Erfolgstrainer, dessen Tochter Jill 2007 bereits Juniorengold holte. „Hier auf dem CHIO lerne ich jedes Jahr wieder dazu“, versicherte de Ridder, wovon Maria Caetano zweifellos profitiert.

Erst im Juni wurde Laura Klap­hake Deutsche Meisterin der Springreiter, gestern erreichte die junge Steinfelderin beim U-25-Springpokal auf Camalita einen guten 3. Platz. „Ich kann hier viel lernen“, gestand die 23-Jährige sympathische Nachwuchsreiterin auf der Medienbühne der „Nachrichten“ und sagte auch warum: „Hier sind eben die Besten der Besten, das ist ein Erlebnis.“

Beim NRW-Preis kam sie immerhin mit Pferd Catch Me If You Can unter die ersten zehn. Und als fünfte Reiterin der Nationalequipe fieberte sie selbstredend beim letztlich dann siegreichen Nationenpreis am Donnerstag Abend unglaublich mit.

Ob sie von der EM in Göteborg träume? „Ein wenig vielleicht“, sagte sie bescheiden, doch es seien viele gute Paare vor ihr, das werde wohl nichts. Zum Tagesschluss berichtete Jonny Hilberath über die sensationellen Ergebnisse der deutschen Dressur-Mannschaft. Der Disziplintrainer in der Dressur gab zu, selbst bei diesen Erfolgen noch kritisch zu sein. „Ich bin kein Meckerer“, aber er sage schon, wie es noch besser gehe.

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