Aachen - Ohne Auto die ersten Küken im Tierpark sehen

Ohne Auto die ersten Küken im Tierpark sehen

Von: Valerie Barsig
Letzte Aktualisierung:
Setzen auf Alternativen zum Au
Setzen auf Alternativen zum Auto beim Tierparkbesuch: (von links) Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf, Katrin Herf von der Aseag und Uwe Müller von der Stadtverwaltung. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Es gibt viele Gründe, den Aachener Tierpark an der Oberen Drimbornstraße zu besuchen: „Jetzt hat gerade die Jungtiersaison begonnen, die ersten Küken sind geschlüpft”, erzählt Tierparkchef Wolfram Graf-Rudolf. 4500 Besucher kommen da schon einmal an einem Wochenende zusammen.

Und das hat in den vergangenen Jahren immer wieder zu Beschwerden der Anwohner geführt - denn die Tierparkbesucher nehmen ihnen die Parkplätze weg, und mancher Gast platzierte sein Blech kurzerhand auf diversen Grünstreifen im Umfeld. Deshalb wollen Stadt, Aseag und Tierpark auf Alternativen aufmerksam machen.

Vor dem Tierpark wurden 20 neue Fahrradstellplätze installiert, seit Neuestem gibt es eine E-Bike Ladestation, und die Aseag bietet das sogenannte „Pinguin-Ticket” an, das nun modifiziert worden ist. „Wir haben das Angebot um eine Gruppenkarte erweitert”, berichtet Katrin Herf von der Aseag. Zwei Erwachsene und zwei Kinder unter 18 Jahren können ab sofort für 20,50 Euro im Stadtgebiet Aachen und für 25,50 Euro in der Städteregion Bus und Bahn nutzen, um zum Tierpark und zurück nach Hause zu gelangen. Der Eintritt ist im Preis inbegriffen.

„Wir wollen die Besucher des Parks auf eine ganz andere Ausflugsmobilität aufmerksam machen”, meint Uwe Müller, Abteilungsleiter des Verkehrsmanagements der Stadt Aachen. „Der Tierpark ist nun auch fester Bestandteil des Radroutenplaners NRW. Man kann bequem im Internet seine Route suchen und hat dann noch einen längeren Familienausflug, als wenn man mit dem Auto hierherkommt”, so Müller.

Persönliche Route kein Problem

Umweltfreundlich zu den Tieren gelangen, das hält auch Wolfram Graf-Rudolf für eine gute Idee. „Wir hier im Park nutzen ebenfalls regenerative Energien wie Holzpellets oder Rapsölgeneratoren - da passt das doch gut zusammen.”

Auf http://www.radroutenplaner.nrw.de kann sich jeder, der einen Familienausflug fürs Wochenende plant, seine ganz persönliche Route in den Tierpark Aachen suchen lassen oder einfach das Pinguin-Ticket nutzen und per Bus und Bahn anreisen. Neben der Gruppenkarte gibt es auch noch ein Erwachsenenticket für 7,50 Euro im Stadtgebiet Aachen und 9,70 Euro für die Städteregion oder ein Kinderticket für 6- bis 14-Jährige für 4,80 Euro oder 5,50 Euro. Der Eintritt in den Park ist in den Preisen enthalten.
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