Ölspur legt Haarener Herz lahm

Von: Stephan Mohne
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Kampf gegen spiegelglatte Fahrbahnen: Eine Spezialfirma nahm es mit der riesigen Ölspur in Haaren auf. Auch die Polizei war im Großeinsatz und sperrte weite Teile des Ortes ab. Foto: Ralf Roeger

Haaren. Ski und Rodel gut, hat es am Montag in Haaren geheißen. Schließlich glichen weite Teile des Ortes am späten Nachmittag einer riesigen Eispiste. Dabei war Eis - ausnahmsweise in diesem Winter - diesmal nicht der Auslöser für spiegelglatte Fahrbahnen.

Vielmehr war es eine enorme Ölspur, die manchen Blechpiloten auf dem abschüssigen Teil der Alt-Haarener-Straße arg ins Rutschen brachte. Von Würselen kommend, stellte sich die Situation zwischen der Autobahnbrücke am Ortseingang und dem Haarener Markt als brandgefährlich heraus. Das hatte Folgen.

Eine große Zahl von Streifenwagen der Polizei eilte in den Stadtteil. Zunächst wurde die Lage gepeilt und der Bauhof der Stadt angefordert. Dieser „puderte” die Fahrbahn mit abstumpfenden und ölbindenden Mitteln. Doch das reichte bei weitem nicht. Eine Spezialfirma wurde angefordert. Die Polizei hatte unterdessen alle Hände voll zu tun, um den Verkehr aus diesem Bereich herauszuhalten und umzuleiten. Streifen wurden an den meisten Nebenstraße postiert.

Ab Haarener Markt und auf der anderen Seite schon auf dem Kaninsberg wurden die Autos umgeleitet. Und nicht nur die. Auch die Aseag-Busse mussten Umwege nehmen und über Verlautenheide sowie Haarener Gracht rollen. Das alles sorgte für lange Blechschlangen im ohnehin während des Berufsverkehrs stark belasteten Ortskerns.

Am Haarener Markt begannen schließlich die aufwändigen Reinigungsarbeiten, die mehrere Stunden dauerten. Erst gegen 22 Uhr konnten die Straßen freigegeben werden. Die Polizei hatte immer wieder damit zu kämpfen, dass sich der Verkehr durch kleinere Seitenstraßen doch noch einen Weg auf die Hauptstraße bahnte. War gerade eine Lücke geschlossen, hatte sich schon die nächste aufgetan. Unbekannt ist der Verursacher für dieses Chaos geblieben. Zweifelsfrei konnte zunächst auch nicht die Art der schmierigen Flüssigkeit festgestellt werden.
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