Aachen - Öcher Verzäll spielt „Wenn et jät ze erve jet“

Öcher Verzäll spielt „Wenn et jät ze erve jet“

Von: Anita Goergen
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Da sind alle schnell zu Stelle: Beim Stück blickt der Öcher Verzäll humoristisch in die Abgründe menschlicher Habgier. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wer die Aachener Mundart liebt, kommt bei dem neuen Stück des Öcher Verzäll voll auf seine Kosten: Aktuell spielt der Verein ein Stück über den Wunsch der Menschen, vom Erbe eines reichen Amerikaners, der vor 30 Jahren bei ihnen gelebt hat, ein Stück des Kuchens zu erhalten.

Liebevoll gespielt, sind Fränz und Liss Noppenei ein Rentnerehepaar, das sich täglich streitet – und damit seinen Alltag verbringt. Dann gibt es das Patenkind Steffi, das auch bei der Familie Noppenei im Haus wohnt und sich immer wieder wundert, dass sich die Eheleute ständig in die Wolle kriegen. Wie man es von kleinen Orten kennt, gibt es mehr oder weniger nervige, aber treue und anhängliche Nachbarinnen wie zum Beispiel Ziska, die Hebamme und Josi und Trüd. Auch der Taxifahrer Jupp und Steffis Freund Pitt gehören zu der Runde.

Als aber eines Morgens ein Brief für Familie Noppenei aus Amerika kommt, ändert sich alles. Der Brief ist von einem alten Freund, und zwar von Lejjenad Beäßel, der vor 30 Jahren nach Amerika ausgewandert ist und dort als Möbelfabrikant ein reicher Mann wurde. Jetzt will er in seiner alten Heimat einen würdigen Erben für seine Millionen suchen. Da er Junggeselle geblieben ist, hat er keinen direkten Nachfolger. Um aber nicht direkt erkannt zu werden, bittet er Familie Noppenei um Verschwiegenheit: Er komme nicht persönlich, sondern schick einen Vermögensverwalter.

Die Nachbarn der Noppeneis bekommen schnell Wind von dem „hohen Besuch“! In dem kleinen Ort macht die Kunde schnell die Runde, und plötzlich ist jeder mit Lejjenad Beäßel verwandt. Alle haben nun die Würde und Ehre, das Erbe von Lejjenad Beäßel anzutreten. Wer aber am Ende das Vermögen bekommt? Das wird an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten.

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