Aachen - Öcher September startet mit Regenschauern

Öcher September startet mit Regenschauern

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Nachschlag gefällig? Bei den Köstlichkeiten, die unter anderem Ratskeller-Spitzenkoch Maurice de Boer live auf der Bühne zubereitete, war den wackeren Aachenern auch das schlechte Wetter egal. Foto: Andreas Steindl
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Nachschlag gefällig? Bei den Köstlichkeiten, die unter anderem Ratskeller-Spitzenkoch Maurice de Boer live auf der Bühne zubereitete, war den wackeren Aachenern auch das schlechte Wetter egal. Foto: Andreas Steindl
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Knallharter Startschuss: Mit rockig-impulsiven Sounds à la Hendrix und Co. legte die Aachener Band Xperience auf dem Münsterplatz los. Foto: Andreas Steindl
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Kontrastprogramm mit orientalischer Note: Die Formation Yemen Blues begeisterte im Elisengarten. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Auch wenn diesmal von „ganz oben“ nicht viel Gutes kam: Die Öcher kämpften sich am Donnerstagabend trotz heftiger Regenschauer tapfer zu den drei Auftaktshows des Aachen September Specials in die Innenstadt: zu großartigen Bands im Elisengarten und auf dem Münsterplatz – und zu einem packenden Eröffnungsprogramm vor dem Rathaus.

Auf dem Markt zündete die Premiere von „Aachen – hausgemacht!“. Erst der älteste Knabenchor der Welt, natürlich der Aachener Domchor, dann die Showband „Die Drei“ mit Ägid Lennartz, Heinrich Fries und René Brandt, später virtuose Gitarristen der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Aachen (Farsan Rahvari und Nikolai Studenikin) und schließlich die Öcher A-cappella-Gruppe „5er-Ticket“ schmeichelten den Ohren – während Ratskeller-Spitzenkoch Maurice de Boer, Aixtra-Fleischermeister Wolfgang Flachs, Bäckermeister Michael Nobis, Fisch-Experte Wim Zegel, Gastronom Alwin Fiebus, Plum’s-Kaffee-Chef Ralf Vogeler (ältester Kaffeeröster Deutschlands) sowie die TV-Bäckerinnen Marion Strauch, Sabrina Klein und Agnes Linsen auf der Bühne live kochten, backten und brutzelten.

Was für ein Gaumenschmaus! Alles drehte sich um originale Aachener Spezialitäten. Gleich reihenweise interviewten AZ-Redakteur Robert Esser und Stadtsprecher Bernd Büttgens Aachener Kulinarik-Fachleute. Von der Weihnachtsleberwurst bis zum perfekten Espresso reichte die Palette der Köstlichkeiten, die witzig, charmant und unterhaltsam kredenzt wurden.

Verblüffend, was man alles aus Printen zaubern kann: die beste Sauerbratensoße der Welt zum Beispiel oder delikate Süßspeisen. Tausende Probierportionen wurden von den Akteuren vor der Bühne verteilt – kostenlos!

Und nicht nur Gisela Siebörger – die im Publikum dem Öcher Regen wacker trotzte – mundeten die Häppchen: „Die Sauerbratensoße ist ein Gedicht – das Fleisch könnte pikanter nicht sein. Und das Rotkraut darin macht das ganze perfekt!“

Einen weiteren Leckerbissen des Abends, der ausschließlich einzigartige Errungenschaften der Kaiserstadt in Szene setzte, servierte Professor Günther Schuh mit seinem Elektroauto e.GO Life. Natürlich glänzte der große Wissenschaftler neben dem glänzenden Elektrozwerg auch vor Ort.

Am Samstag, erzählte Schuh, folgt die Eröffnung des ersten Elektroautosalons in Aachen am Holzgraben. Apropos Glänzen: Fiebus und Metzgermeister Rolf Gerrards verschenkten ungezählte Portionen Karlsmettwurst mit Fritten und Goldblättchen. Was auch auf das Angebot in den kommenden Tagen zwischen Dom und Rathaus gemünzt ist. „Katschhof kulinarisch“ lockt direkt neben dem Riesenrad mit Gegrilltem zu kleinen Preisen und echten Gourmet-Spezialitäten.

Spezialisiert auf Perlen der Rockmusik ist unterdessen die Aachener Formation The Xperience. Will Pütz, Robby Leinesser, Dieter Mainz und Oliver Lutter kombinierten echte Klassiker zu einer frischen Show – von Deep Purple bis Prince. Musikalisch ganz anders, aber ebenso mitreißend ging’s im Elisengarten zu, wo die israelische Band Yemen Blues mit dem charismatischen Sänger Ravid Kahalani ihre aktuelle Show „Insaniya“ (Menschlichkeit) präsentierte.

Oberbürgermeister Marcel Philipp und Manfred Piana, Geschäftsführer des Märkte und Aktionskreises City (MAC), freuten sich als Veranstalter des September Specials über jeden Aachener, der mit Regenschirm und dicker Jacke tapfer die Stellung hielt: „Der Mix ist klasse. Und die Aachener halten sich wacker – was will man mehr?!“, lächelte Piana. Denn schon heute geht das viertägige musikalisch-kulinarische Festival weiter.

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