Öcher Senf als städtischer Geschmacksbote

Von: Rauke-Xenia Bornefeld
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Stellten die neue Produktlinie für die Route Charlemagne vor: von links Irit Tirtey, Dr. Frank Pohle und Michael Wollek. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Anlässlich des Karlsjahrs legte die Stadt Aachen erstmals eine Produktlinie auf, die Touristen und Bürgerschaft anregen sollte, Aachen via Wein oder Einkaufschip bekannter zu machen. Jetzt stehen neue große und kleine Mitbringsel im Centre Charlemagne bereit, „um Aachens guten Namen mit nach Hause zu nehmen“, wie Irit Tirtey, kaufmännische Geschäftsführerin des städtischen Kulturbetriebs, erklärte.

 Und Dr. Frank Pohle, Leiter der Route Charlemagne, betonte: „Jeder wird damit auch zum Multiplikator für mehr Aufmerksamkeit für die Stadt.“ Im neuen Portfolio sind neben den eben erwähnten „Lieblingen“ von Pohle und Michael Wollek, Projektmanager im städtischen Kulturbetrieb, Briefpapier und Geschenkpapier, Magneten mit und ohne Flaschenöffner, Smoothie-gläser und fränkische Becher, Senf aus der Aachener Senfmanufaktur, Geldsäckchen mit Nachbildungen römischer Münzen, Klapp- und Stammtafelkarten sowie Tragetaschen oder Weintüten, um alles nach Hause zu transportieren – immer geziert vom karolingischen Kreuz oder mit karolingischen Menuskeln.

Exquisit wird es, wenn sich der Besucher für Schmuck entscheidet: Für eine karolingische Brosche oder Ohrringe muss der Aachen-Liebhaber dann schon 99 Euro auf den Kassentresen des Centre Charlemagne legen. Ansonsten reichen zwei bis 24 Euro. Die meisten der neuen Produkte wurden speziell für die Route Charlemagne – hier speziell das Centre Charlemagne – produziert.

Und das Angebot soll weiter wachsen: Wollek wartet zurzeit noch auf einen kleinen Ansteckpin, weitere Aachen-Produkte sind in Planung. „Wir wollen den Besuchern etwas bieten, was sie an anderer Stelle nicht bekommen – übrigens auch sonntags, wenn die Geschäfte geschlossen haben“, betonte Tirtey die Exklusivität des Angebots. Die soll es beizeiten auch online geben und sind bereits jetzt über den Kulturbetrieb der Stadt beziehbar. Für die Route-Charlemagne- Stationen Ludwig Forum und Suermondt-Ludwig-Museum sind ebenfalls Produktlinien in Planung, die ganz auf die jeweiligen Häuser zu geschnitten werden sollen.

Da bietet sich ein Besuch vieler Museen also an. Der Einzelbesuch wird ab 1. Januar um ein Euro für Normalzahler teuer, statt fünf sind dann sechs Euro zu bezahlen. „Aber wir haben dann ja auch das Ticket „6 for 6“, erinnerte Tirtey an eine weitere Umstellung im Preissystem der Aachener Museen und Sehenswürdigkeiten. Für 14, ermäßigt zehn Euro kann man sechs Einrichtungen (Centre Charlemagne, Couven-Museum, Ludwig-Forum, Suermondt-Ludwig-Museum, Internationales Zeitungsmuseum und das Rathaus) innerhalb von sechs Monaten besuchen. Und sich dann auch gern einen Einkaufschip oder eine Brosche mitnehmen.

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