Öcher Karnevalshits für 1400 AZ-Leser

Von: Gerd Simons (Text) und Michael Jaspers (Fotos)
Letzte Aktualisierung:
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Stimmgewaltiger Nachwuchs in Sachen Öcher Liedgut: Die „Kenger vajjen Beverau“ begeisterten mit Klassikern wie der „Bevereau“ und avancierten zum ersten Höhepunkt des rund vierstündigen Programms.
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Debütanten beim Festival der Oecher Lieder: Die Tropi-Garde marschierte mit voller Mannschaftsstärke auf und bot eine schmissige Show mit Tanz und Gesang.
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Jecke Stars: Auch beim Liederfestival brachten die Amigos den Saal zum Kochen.
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Elmar Bosold und Jennifer Deerberg boten mit ihrem Ensemble eine fantastische Tanzshow.
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Öcher Tüen vom Feinsten: Auch de Spetzbouve traten für den guten Zweck kostenlos auf.
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De Originale: Mit ihrem neuen Sänger Michael Cosler knüpft die Band an alte Erfolge an.
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Prinz Thomas II. präsentierte seinen Sessionshit „Ein dicker Fisch kommt auf den Tisch“.
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Perfekter Sound: Seit Jahren sorgt das „Orchester Michael Holz“ für den guten Ton auf der Eurogressbühne.
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Finale Polonaise: Die Öcher Stadtmusikanten setzten den Schlussakkord und lockten den närrischen Lindwurm nach vorne.

Aachen. Die Erfolgsgeschichte des Dauerbrenners im Oecher Fastelovvend, das Festival der Oecher Lieder der Aachener Zeitung, wird auch mit der 17. Auflage fortgeschrieben und hinterlässt nach mehr als vierstündiger Nonstop-Reise durch Geschichte der Aachener Heimat-, Stimmungs- und Fastelovvendsleddchere mehr als 1400 zufriedene Gesichter.

Nicht nur aus Aachen kommen die Karnevalsfreunde, um beim Karnevalsfestival der AZ dabei sein zu können. Sie kommen aus der gesamten Städteregion und aus dem benachbarten Ausland, wie seit drei Jahren Peter Greven aus Kerkrade: „Mir gefällt die Karnevalskultur in Aachen, und beim Festival hörst du viele schöne Stimmen von Interpreten, die ihre Lieder mit viel Herz und Liebe zu ihrer Heimatstadt singen.“

„Das Festival der Oecher Lieder ist für mich der Höhepunkt der Session“, sagt AZ-Chefredakteur Bernd Mathieu. „Hier wird nitt gemullt, hier hört man die besten Öcher Hits der letzten Jahrzehnte wieder. Lieder und Evergreens, die man lange nicht gehört hat, gepaart mit aktuellen Sessions-Hits, die hoffentlich Dauerbrenner werden“, erklärte Mathieu. Moderiert wurde das Festival, das seit der ersten Ausgabe vor 16 Jahren von der Sparkasse Aachen unterstützt wird und dessen Erlös der AZ-Aktion „Menschen helfen Menschen“ zufließt, von AZ-Redakteur Manfred Kutsch. Zuerst musste Kutsch nicht nur seine Stimmkraft einsetzen, sondern auch seine Muskeln. Denn traditionell beginnt der Reigen der Aachener Melodien mit dem Einmarsch der Kinderprinzengarde, des Kinderhofstaats und seiner Tollität Märchenprinz Tim I., der genau wie sechzehn seiner Vorgänger von Manfred Kutsch auf den Schultern durch den Saal getragen wurde.

Untermalt wurde der stimmungsvolle Einmarsch der Kenger durch den AkiKa-Marsch. Anschließend stürmten rund 50 Mädchen und Jungs der Aachener Domsingschule die Bühne und präsentierten sich erstmals vor einem großen Publikum als „Die Kenger vajjen Beverau“, die legitimen Nachfolger ihrer großen Vorbilder „De Jonge vajjen Beverau“. Ob kostümiert als Clowns, Cowboys und Cowgirls, Piraten oder Eulenspiegel – so bunt wie die Kostüme der „Kenger“, so bunt war auch ihr musikalischer Strauss bekannter Melodien. Die Gäste ließen sich inspirieren – sangen, tanzten und schunkelten nach Herzenslust mit.

Aus dem Rahmen beim Festival fiel die Dance Company des TSC Bad Aachen. Unter der Leitung von Jennifer Deerberg zauberten Elmar Bosold und 18 Tänzerinnen einen stimmungsgeladenen Tanz zum Thema „Black & White“ auf die Bühne. Es folgte tosender Applaus für: Hans Montag, die 4 Amigos, De Originale, die Tropigarde, Prinz Thomas II. mit Hofstaat und Prinzengarde, Dirk von Pezold als Lennet Kann und viele mehr. Alle traten für den guten Zweck kostenlos auf. Ein toller Fastelevvonds-Abend, bei dem eine stattliche Spendensumme erzielt wurde!

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