Oberleitung: Kabeldiebe in Lebensgefahr

Von: red
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Aachen. Ein Blitz, ein Knall – dann stand der Regionalexpress. Auf der Fahrt von Neuss nach Aachen war der RE 10444 in der Nacht zum Samstag kurz nach 2 Uhr im Bereich des Güterbahnhofs Aachen West mit den Resten der Oberleitung kollidiert, die auf dem Nebengleis herabhing.

Der Triebwagenführer erlitt einen Schock, der Stromabnehmer auf dem Triebwagen wurde abgerissen. Eine Diesellok schleppte den nicht mehr fahrbereiten Zug zum Hauptbahnhof, wo die 25 Fahrgäste unverletzt ausstiegen.

Metalldiebe hatten nach ersten Ermittlungen die Oberleitung in einer lebensgefährlichen Aktion auf einer Länge von ca. 600 Metern vermutlich mit Haken heruntergezogen und abgeschnitten. Die Strecke war bis 11.17 Uhr gesperrt. Bei 44 Zügen addierten sich die Verspätungen auf mehr als 36 Stunden.

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