Oberforstbach - Oberforstbacher Jonge: Viel Spaß in der Drachenhöhle

Oberforstbacher Jonge: Viel Spaß in der Drachenhöhle

Von: Birgit Triesch
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Oberforstbacher Jonge: Zum bunten Abend hatte der Verein in den Saalbau Kessel in Lichtenbusch eingeladen. Foto: Andreas Schmitter

Oberforstbach. Traditionell feiern die Oberforstbacher Jonge bodenständig und ausgelassen, was über die Grenzen Oberforstbachs hinaus bekannt ist. Auch in diesem Jahr hatte die kleine Gesellschaft um den Präsidenten des Vereins, Hubert Windmüller, unter dem Sessionsmotto „Oberforstbacher Jonge in der Drachenhöhle“ ein Spitzenprogramm auf die Beine gestellt.

Und was gibt es Schöneres, als mit nem leckere Oecher Mäddchere im Ärm bei einer Karnevalssitzung ze schunkele oder mit nem staatse Keäl bei Fastelovvends-Hits ze danze?

In diesem Sinne fungierte bereits die Coverband „Echte Fründe“ als erster Programmpunkt mit Kölschem Liedgut als Eisbrecher und heizte den Närrinnen und Narren ordentlich ein. Für Furore und gute Stimmung sorgte auch die Jugendabteilung der KG Friesenrath „Helpe Jonge“ sowie das Männerballett Oberforstbach.

Gleich drei Tollitäten

In den Aachener Süden hatten gleich drei Tollitäten gefunden: So machte die KG Koe Jonge Richterich mit ihrem Prinzen Daniel I. Gottschalk und seinem Hofstaat dem Verein seine Aufwartung, gefolgt von der KG Grün-Weiß Lichtenbusch mit ihrem Dreigestirn Prinz Olli I. Weißkirchen, Bauer Sascha Breuer und Jungfrau Michi Brülls.

Anschließend animierten die Oecher Stadtmusikanten zum Singen, Tanzen und Schunkeln und erweiterten spontan ihr Programm um knapp 30 Minuten. Somit verkürzten sie den bunt-kostümierten Gästen die Verspätung der Aachener Tollität und es kam zu keinem Abbruch der guten Stimmung. Aber die Wartezeit hatte sich gelohnt: Nicht nur, dass Prinz Thomas III. Jäschke für große Begeisterungsstürme sorgte und den vielen Liedwünschen nachkam, als Premiere wurde der Aachener Narrenherrscher nicht – wie in den vergangenen Jahren üblich – nur von seinem Gefolge, sondern auch erstmalig von der Prinzengarde nach Oberforstbach begleitet. Die Feierlaune in Oberforstbach wurde von der Tollität besonders honoriert, der noch bis in die frühen Morgenstunden mit den Jecken sowie dem Lichtenbuscher Dreigestirn ausgelassen feierte.

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