Oberbürgermeister empfängt Hochbegabte

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Aachen. Die Hochbegabten-Förderung hat bei der Stadt Aachen einen hohen Stellenwert.

In enger Kooperation mit dem Jugendförderungswerk der Sparkasse Aachen in finanzieller Hinsicht und der RWTH Aachen in inhaltlicher Hinsicht, werden Aktionen wie die Physik-Woche oder das alljährliche Mathe-Leistungscamp ausgerichtet, damit hochbegabte Schülerinnen und Schüler abseits des normalen Schulalltages die Möglichkeit haben, ihr Potential auszuschöpfen.

Um das Engagement der Organisatoren zu würdigen und um die Schülerinnen und Schüler zu bestärken, diese Talente richtig zu nutzen - etwa bei einem Studium an der RWTH - hatte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden alle Beteiligten zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen.

Bei seiner kurzen Ansprache lobte er die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Aachen, ohne die die Maßnahmen gar nicht möglich wären. Er mahnte aber auch bei der regionalen Industrie mehr Engagement in dieser Richtung an, da sie später vielfach neue, gut ausgebildete Nachwuchskräfte brauche: „Sie sägen sich so ein bisschen den Ast ab, auf dem sie sitzen.”

Nach der Rede hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, sich mit Oberbürgermeister Dr. Linden, Stadtdirektor Wolfgang Rombey, Hubert Herpers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen und den Dozenten der RWTH Professor Michael Krämer, Institut für Theoretische Physik und Professor Eberhard Triesch, Lehrstuhl II für Mathematik über das Erlebte auszutauschen.

In der Stadt Aachen werden begabte und hochbegabte Schülerinnen und Schüler besonders gefördert. Im Zuge dessen fand dieses Jahr zum 10. Mal ein Mathe-Leistungscamp für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler statt. In diesem Leistungscamp wird auf interessante Art und Weise und losgelöst von Schule Spaß an Mathe vermittelt.

Durchgeführt und geleitet wird das Camp in einer Kooperation der RWTH Aachen, Lehrstuhl für Mathematik II und dem Schulpsychologischen Dienst der Stadt Aachen. Seit 2006 übernimmt das Jungendförderungswerk der Sparkasse die Organisation und die Finanzierung.

Die Ausschreibung des Mathe-Leistungscamps erfolgt an alle Gymnasien und Gesamtschulen in der Stadt Aachen für die Klassen 9 und 10. Jede Schule durfte zwei Kandidaten melden. Es gingen 19 Bewerbungen von zehn Schulen ein. Nach einem Auswahlverfahren beim Schulpsychologischen Dienst, nahmen 16 Schüler und Schülerinnen teil. Das Camp fand in der Zeit vom 22. bis 26. Juni 2009 in Nideggen statt.

Den Schülern und Schülerinnen wurden durch Professor Eberhard Triesch mathematische Denkaufgaben gestellt, die über den schulischen Rahmen hinausgehen.

Das psychologische Programm, in dem es um Persönlichkeitsstärkung, Kreativität und Teamfähigkeit der Schüler ging, wurde durch den Schulpsychologischen Dienst der Stadt Aachen erstellt. Zwei Honorarkräfte begleiteten die Jungendlichen und führten das Programm unter Anleitung durch. Am Donnerstag bot Schulpsychologin Anja Mommer, ein speziellen Tag zum Thema Schule und Hochbegabung an.

Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß bei dem Mathe-Leistungscamp. Sie betonten, dass sie alle sofort wieder an einem ähnlichen Camp teilnehmen würden und wünschten sich sogar eine Verlängerung.
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